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Bezirksdelegiertenversammlung
Am 23. März fand die Bezirksdelegiertenversammlung in Thurnau statt
Klaus Förster begrüßte zu Beginn der Veranstaltung die Ehrengäste Rudolf Eschenbacher (2. Bürgermeister von Thurnau), Klaus Peter Söllner (Landrat im Landkreis Kulmbach), Michael Schramm (stellvertretender Vorsitzender der Jungen Freien Wähler Bayern) und Hubert Aiwanger (Landesvorsitzender der Freien Wähler Bayern).

Klaus Förster bedankte sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit im Bezirksvorstand bei allen Vorstandsmitgliedern und trug seinen Rechenschaftsbericht vor. Details zum Rechenschaftsbericht sind hier im Tagebuch zu finden.
In seiner Begrüßungsrede stellte Rudolf Eschenbacher den Besuchern der Veranstaltung Thurnau vor. Im Anschluss folgten Klaus Peter Söllner mit einer kurzen Rede und Willi Bischof aus Stockheim mit einem detaillierten Erfahrungsbericht über die Einführung von DSL.

Der Höhepunkt des Abends war die Rede Hubert Aiwangers. Er Kritisierte die Bayerische Landesregierung für ihr Festhalten am Projekt Transrapid und die jahrelange Politik für die Metropolregionen, die den ländlichen Raum ausbluten lässt, worunter besonders Oberfranken leidet. "Die Zukunft Oberfrankens darf nicht in München verfrühstückt werden." so Aiwanger. Ein Ausbau des DSL-Netzes würde mit ca. 100 Mio. Euro den Staatshaushalt weit weniger belasten als die Transrapidstrecke zum Flughafen München und der Wirtschaft, besonders in strukturschwachen Regionen, wesentlich mehr nutzen.
Beim Thema Bildungspolitik zeigte er auf, wie durch Schulschließungen die Beförderungskosten wachsen und kritisierte, dass viele gut erhaltene und zum Teil frisch renovierte Schulgebäude ungenutzt leer stehen.
Eine erneute Gebietsreform hält Hubert Aiwanger für gefährlch. Denn: "Je größer die Strukturen, desto anonymer geht es bei Wahlen zu. Und dann wird nicht mehr eine Person gewählt, sondern nur noch nach Parteizugehörigkeit angekreuzt."
Anschließend machte Hubert Aiwanger Laune, in den Wahlkampf einzusteigen: "Die Freien Wähler sind in Bayern auf dem Vormarsch." Die Orts- und Kreisvorsitzenden sollen die Möglichkeit nutzen auch landespolitische Themen in ihren Wahlkreisen anzusprechen.

Für die Jungen Freien Wähler sprach Michael Schramm. Er berichtete ausführlich über die Arbeit im eigenen Bereich und stellte dabei u.a. am Beispiel des Projekts Schulwegweiser dar, wie erfolgreich eine Idee gedeihen kann. Im nächsten Schritt wird der Schulwegweiser auf Landesebene ausgeweitet werden und auch im Internet präsent sein.

Zum Abschluss warb Klaus Förster für die Mitgliedschaft in der Wählergruppe und bedankte sich bei allen für die gut besuchte Veranstaltung.






