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aktualisiert am 23.11.2016

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2006

Warum nichtöffentlich?

Januar 2006

In der Januarstadtratssitzung fragte Stadtrat Hopperdietzel, ob denn in diesem Jahr keine Würdigung des Haushalts durch die Rechtsaufsichtsbehörde vorliege. Er wurde auf die nichtöffentliche Sitzung verwiesen. In dieser wurden dann Auszüge aus der Stellungnahme des Landratsamtes verlesen, in denen die hohe Neuverschuldung gerügt wurde. Dies wurde vom Bürgermeister als unverschämt empfunden, da die Stadt Rehau die niedrigste Prokopfverschuldung im Landkreis hätte. Auf die Vorhaltungen Dr. Dieter Beer's, das Schreiben des Landratsamtes gehöre in die öffentliche Sitzung, da der Haushalt ja auch öffentlich sei, reagierte der Amtsvorsteher unangemessen laut, rang sich aber zu dem Zugeständnis durch, dass dieser Sachverhalt durchaus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden dürfte. Dies zeigt wieder einmal, dass der Bürger nur die Schokoladenseiten der Amtsführung Pöpel's erfahren soll und negative Tatsachen, wie die Neuverschuldung, herunter gespielt werden.

 

 

März 2006

In der Haushaltsrechnung 2005 tauchten etliche überplanmäßige Ausgaben auf, die von der FUWR kritisiert wurden. Unter anderem die "dringend notwendige" Anschaffung von zwei neuen Computern für das IKKP. Dem Vorwurf, die Freien Wähler hätten etwas gegen das IKKP, muss folgendes entgegen gehalten werden: Wenn der Bürgermeister wegen eines Unfalls ein neues Auto braucht oder wenn im Bauhof ein Unimog kaputt geht, muss Ersatz beschafft werden und die Kosten werden im Nachtrag verbucht. Wenn die Kämmerei eine neue Telefonanlage möchte oder das Ordnungsamt modernere Möbel, muss das im nächsten Haushalt beantragt und darüber beschlossen werden. Genauso verhält es sich mit Computern für das IKKP. Wenn es anders gemacht wird, zeigt das wieder einmal die Selbstherrlichkeit des Bürgermeisters, die er sich mit seiner absoluten gehorsamen Mehrheit leisten kann.

Neuverschuldung

In einer Versammlung der FUWR referierte Stadtrat Siegmar Hopperdietzel über die finanzielle Lage der Stadt Rehau. In nur zwei Jahren werden sich die Schulden fast vervierfachen. Während der Schuldenstand am 31.12.2004 1 768 Euro betrug wird er sich zum 31.12.2006 auf 6 511 Euro erhöhen. Der Straßenbau ist sehr wichtig und wenn Zuschüsse fließen, wie bei der Gerber- und Bahnhofstraße, soll er auch durchgeführt werden. Ansonsten muss man sich überlegen, ob man die Maßnahmen nicht um ein Jahr hinausschieben soll. Die Mindestzuführung zum Vermögenshaushalt für die ordentlichen Tilgungen von 264 000 wird 2006 nicht erwirtschaftet werden können. Der Betrag muss jeweils von 2006 bis 2009 neu aufgenommen werden. Die Zinslast wird ab dem Jahr 2007 mit rund 230 000 Euro zu Buche schlagen. Auch die Summe der Rücklagen wird sich bis zum Jahr 2009 um 100 000 Euro verringern. Der Verkauf des E-Werkes sollte die Schulden der Stadt löschen, stattdessen haben wir außer den Schulden der Gemeinde noch 4 Mio Schulden bei den verkleinerten (nur noch Wasser und Freizeit) Stadtwerken.

 

 

 

Besuch bei der Firma Kaufmann-Keramik

Die Freien Wähler Rehaus erlebten eine interessante Führung durch den Betrieb "Kaufmann-Keramik". Der Chef selbst, Herr Helmut Kaufmann, geleitete die Besuchergruppe durch seine Firma. Er gab zunächst einen geschichtlichen Überblick der Fabrik, wie sie sich von einem Einmannbetrieb in der väterlichen Garage bis zum jetzigen Stand mit 110 Mitarbeitern entwickelte. Anschließend erlebten die Mitglieder der FUWR den Ablauf im Betrieb von der Rohstoffaufbereitung bis zur fertigen Kachel. Stolz berichtete der Betriebsleiter, dass täglich sieben Tonnen Material verarbeitet würden und dass man 2800 Artikel, die im Trockenzustand lagerten, innerhalb von drei Tagen an den Kunden, meist Ofensetzer, ausliefern könne. Die Besucher waren beeindruckt von der Präzision, mit der jedes einzelne Stück bearbeitet wurde, was dem Betrieb aber auch einen Wettbewerbsvorteil verschaffe. Man stellt mittlerweile nicht nur einzelne Kacheln her, sonder produziert bereits komplette Öfen, die auch mit Gas oder Strom beheizt werden können. Überzeugt hat das Konzept einer Fußboden- und Wandheizung, auf das die Firman das europäische Patent besitzt. Verbunden mit einem kleinen Präsent drückte Vorsitzender Werner Kolk seinen Dank für die überaus informative Führung aus und Stadtrat Dieter Beer bemerkte zutreffend, dass es um unsere Wirtschaft besser stünde, wenn es mehr solch innovative Chefs gäbe.