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aktualisiert am 26.07.2016

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2007

Die Neuen machens billiger

Jeder der drei Bürgermeisterkandidaten war bei den freien Wählern zu Gast, um sich deren Fragen zu stellen. Die Fragen beinhalteten größere Komplexe, wie den Schuldenstand, die Ökologie, die Verkehrsführung und die Jugendarbeit, aber auch Einzelfragen, wie die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, leere Schaufenster oder die Schulhausmeisterregelung wurden gestellt. Interessant waren die Ausführungen zur Besoldung. Bürgermeister Pöpel wurde um zwei Gehaltsstufen angehoben, weil man eine Gehaltskürzung, die dann nicht eintrat, befürchtete. Begründet wurde diese Maßnahme mit dem hohen Arbeitsaufwand. Sein möglicher Nachfolger wird billiger: für Jörg Dietrich ist das Gehalt sekundär, Hagen Rothemund strebt A 16, die alte Gehaltsstufe Pöpels, an und Michael Abraham ist sogar mit A 15 zufrieden. Also: billiger wird's allemal.

Dr. Beer lehnt Haushalt ab

Als einziger Stadtrat lehnte Dr. Beer den Haushalt 2007 ab. Als Hauptgrund nannte er das Kanalisationsprojekt in Faßmannsreuth und Neuhausen, das unnötig Steuergelder verschwende. Außerdem bemängelte er den hohen Schuldenstand der Stadt. Hatte die Gemeinde vor dem Verkauf der E-Werke Schulden von umgerechnet ca 6 Millionen Euro und die Stadtwerke von ca 2 Millionen, betrügen jetzt, trotz des Verkaufserlöses von 16 Millionen DM, die Schulden bei der Stadt 6,5 Millionen und bei den Stadtwerken 4,15 Millionen. Dazu käme noch die Belastung bei der Firma Bayerngrund, die das Gewerbegebiet am Frauenberg verwaltet, in Höhe von 2 Millionen Euro.

Freie Wähler sind beeindruckt

Einen äußerst interessanten Nachmittag verbrachten die Rehauer Freien Wähler auf dem Naturhof Faßmannsreuther Erde. Eingangs referierte Frau Böhm über die Geschichte und die Zielsetzung des Vereins. Seit drei Jahren erst wirken die "Kräuterfrauen" und haben schon Erstaunliches geleistet, wie man am 2 Hektar großen Gelände und am nagelneuen Informationszentrum erkennen konnte. Angefangen habe man auf einem 400 m² großen "Testgelände" auf dem Bauernhof von Franz/Tröger, weil man erst einmal ausprobieren wollte, was in unserem Klima denn auch gedeihe. Von den positiven Ergebnissen angespornt, sei man dann an das heutige Projekt heran gegangen. Ziel sei, den Menschen wieder näher an die Natur zu bringen, Heil- und Gewürzkräuter wieder zu entdecken und anzuwenden und vor allem auch Kindern die Möglichkeit zu geben, sich mit der Natur und ihren Produkten zu beschäftigen. Frau Raithel verstand es dann ausgezeichnet, die Besucher von dem Kräuter-Kreis mit fast 200 Pflanzen zu faszinieren. Altbekannte und völlig neue Pflanzen wurden vorgestellt und ihre Wirkung gegen Krankheiten oder zum Würzen erklärt. Abschließend durften die Teilnehmer an dieser Veranstaltung noch selbst hergestellte Brotaufstriche und Tee verkosten. Beeindruckt von dieser informativen Führung, beschloss mancher Besucher, die eine oder andere Pflanze auch im eigenen Garten einmal zu testen.

Fehlkalkulationen

Eine große Diskussion bedarf es bei der Verabschiedung eines Nachtragshaushaltes nach Meinung des Fraktionsführers der FUWR eigentlich nicht, da es sich um eine Auflistung von Verbesserungen und Verschlechterungen handele und diese gegenübergestellt werden. Wenn dabei ein positives Ergebnis zustande komme, wie 2006, sei das zu begrüßen. Der Nachtrag war notwendig, weil etliche nicht vorhersehbare Kosten, wie Passkostenerhöhungen oder höhere Aufwendungen für den Winterdienst angefallen seien. Nicht ganz verständlich sind aber Veränderungen, die eigentlich vorhersehbar gewesen wären, wie die Kosten für die überörtliche, technische Prüfung, die von 5000 auf 20 000 Euro gestiegen sind oder die gestiegenen Kosten für den Straßenunterhalt, die zu erwarten waren. Ein Paradebeispiel für Fehlkalkulationen ist die Bahnhofstraße: Eine kerzengerade Strecke, die ihr Aussehen beibehielt und mit einem neuen Kanal versehen wurde, verursachte eine Kostensteigerung von 34 000 Euro. Wozu man dafür einen teueren Architekten brauchte, sei nicht ganz verständlich, das hätte vom Bauamt sicher auch erledigt werden können.

Der Einwand wurde von der Verwaltung kommentarlos entgegen genommen.

FUWR stellt Festwagen

Die Mitglieder der FUWR traten mit einem Festwagen im Wiesenfestumzug auf. Mit viel Mühe wurde der Wagen geschmückt. Die Mammutarbeit übernahm Dieter Beer, der aus einem Schrottanhänger dieses hübsche Gefährt schuf.

Wenn ein Ortsteil nicht brav ist...

Wenn ein Ortsteil brav ist, werden die öffentlichen Flächen gepflegt wie der Rasen zum Stadtfest. Ist er es nicht, kann es schon einmal so aussehen wie auf dem gezeigten Bild. Wo kann das wohl sein?

Kosten sparen

Als im Herbst 2005 im Stadtrat der Beschluss gefasst wurde, aus Kostengründen die Gartenabfallcontainer nur noch einmal im Jahr aufzustellen, und zwar im Frühling, wies Fraktionsvorsitzender Kolk darauf hin, dass die meisten Abfälle im Herbst anfallen. Der Hinweis wurde ignoriert, weil er nicht von der CSU kam. Jetzt muss auf die berechtigte Forderung der Rehauer Bürger der Beschluss geändert werden. Ergebnis: Zweimaliges Aufstellen in 2006, neuer Stadtratsbeschluss und zusätzliche Kosten von 2500 Euro.

Oberfrankenstiftung bezahlt

Die Oberfrankenstiftung unterstützt das Hobby des Rehauer Bürgermeisters. Für einen neuen Gedenkstein, der am Maxplatz zur Erinnerung an "200 Jahre Königreich Bayern" aufgestellt wird übernimmt die Oberfrankenstiftung die Kosten. Der Stein allein kostet 4000 Euro. Man mag geteilter Meinung sein, ob die Zugehörigkeit zu Bayern ein Segen ist oder nicht, aber an Denkmälern und Gedenksteinen mangelt es uns in Rehau sicher nicht, sodass dieses Geld mit Sicherheit bei anderen Projekten besser angelegt wäre. Die Zugehörigkeit zum Bezirkstag sollte nicht für die Vorlieben eines Mitglieds ausgenutzt werden.

 

 

 

Freie Wähler spenden

Den Erlös aus der diesjährigen Streuabgabe in Höhe von 200 Euro überreichten 2. Vorsitzender Jörg Brandt und Kassier Martin Wurdack an die Leiterin der Kinderkrippe, Heidi Küneth. Mit auf dem Bild Pater Francis, Kirchenvorstand Konrad Grimm und die Mitarbeiterinnen der Krippe.

Streuaktion der Freie Unabhängige Wählerschaft Rehau

Seit 1996 geben Mitglieder der FUWR kostenlos Streu zur Grababdeckung ab. Die Idee stammt von Stadtrat Siegmar Hopperdietzel, der alljährlich einen oder mehrere Bäume fällt, deren Streu dann am Freitag vor Totensonntag von Mitgliedern der Freien Wähler auf einen Anhänger geladen, und am Samstag am Friedhof kostenlos abgegeben wird. Die Aktion wird von der Rehauer Bevölkerung sehr gerne angenommen, da gerade ältere Herrschaften oft nicht in der Lage sind, sich Streu aus dem Wald zu besorgen. Freiwillige Spenden werden dann von den Fraktionsmitgliedern aufgestockt und einem karitativen Zweck zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr bekommt die neu eingerichtete Kinderkrippe diese Spende, die damit etwas für ihre Ausstattung beschaffen kann.