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Aktuelles

 

aktualisiert am 21.09.2016

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Jahreshauptversammlung

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Neue Vorstandschaft

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Bahnlinie Eger

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Schwesnitz-Radwegerkundung

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Rollstuhlübergabe

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Besuch Elektromotoren Schwarz

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Besuch der Biogasanlage der Firma Südleder

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2008

Spende an den Förderverein Kirche und Kultur

Die Spenden, die bei der Streuabgabe der FUWR eingegangen sind, wurden, von der Fraktion aufgestockt, in Höhe von 200.-€ an den Förderverein für Kirche und Kultur in Pilgramsreuth übergeben. Damit sollte eine kleine Anerkennung zum Jubiläumsjahr für die zum Wohle der Dorfkirche geleistete Arbeit ausgedrückt werden. Pfarrer Pannicke und Vorsitzender Hans Fuchs nahmen die Spende, die vom 2. Vorsitzenden Jörg Brandt und Kassier Martin Wurdack überreicht wurde, entgegen. Stadträtin Gerti Röder, die aktiv am Kirchenleben teilnimmt, war von dieser Geste ebenfalls angetan. Auf die Frage nach dem Hintergrund dieser Aktion, gab Jörg Brandt zur Kenntnis, dass die Idee von Siegmar Hopperdietzel vor vielen Jahren eingebracht wurde, welcher auch immer die Streu zur Verfügung stellt.

Streuaktion

Die Idee der FUWR, an Mitbürger, die nicht selbst in den Wald kommen, Streu zur Winterabdeckung abzugeben, traf voll ins Schwarze. Gerne wird diese Aktion, die seit vielen Jahren durchgeführt wird, von der Rehauer Bevölkerung angenommen. Neben der Abgabe der Fichtenstreu kommt es dabei auch zu vielen Gesprächen über Geschichten in und um Rehau, so dass diese drei Stunden auch für die direkt Beteiligten recht kurzweilig werden. Auf dem Bild ist der Initiator dieser Maßnahme, Siegmar Hopperdietzel, der auch die Streu zur Verfügung stellt, zu sehen. Unterstützt wird er von Inge Pfeiffer, Stadträtin Gerti Röder und 2. Vorsitzendem Jörg Brandt.

 

Urheber für den Erhalt des Kultursenates

Um die eigentlichen Urheber für den Erhalt des Kultursenates aufzuzeigen, hier die Original-Mail an die Stadtverwaltung:

 

Berliner Allee 40                                                                                                     16.03.08

95111 Rehau

Fon 09283 7402 Fax 2566

Mail : kolk.wettengel@t-online.de

Stadt Rehau

1. Bürgermeister

nachrichtlich: CSU-Fraktion, SPD-Fraktion

Änderung der Geschäftsordnung

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wir haben das Schreiben der Stadt zum Vollzug der Kommunalgesetze erhalten. Obwohl der Entwurf der neuen Geschäftsordnung von den Herren Zeeh, Beckstein und Kugler unterzeichnet ist, gehen wir davon aus, dass Sie vom Inhalt Kenntnis haben. Grundsätzlich sind wir mit redaktionellen Änderungen und der Umstellung auf die neue Rechtschreibung einverstanden, würden allerdings zukünftig die Änderungen nicht mit Spiegelstrich-Angaben, sondern etwas ausführlicher bekommen. Des Weiteren sind wir darüber erstaunt, dass die Verwaltung  Änderungen der Geschäftsordnung einfach vorgibt, ohne den Stadtrat einzuschalten. Zu den einzelnen Punkten beantragen wir folgende Überarbeitung:

Die Streichung des Feriensenats halten wir für nicht nötig, da erstens keine Kosten entstehen, wenn er nicht gebraucht wird, und zweitens einer vorhanden ist, wenn er doch einmal gebraucht wird.

  1. Die Streichung des Kultur- Schul- und Sportsenats bitten wir ebenfalls nicht durchzuführen, da die Zuständigkeitsbereiche die Behandlung in einem eigenen Senat verdienen. Schulen, Kultur, Sport und Jugendarbeit sind Themen, die nicht im Finanzsenat unter ferner liefen behandelt werden sollten.
  2. Aus gegebenem Anlass beantragen wir, dass das Mitglied im Rechnungsprüfungssenats einen Stellvertreter erhält.

Wir gehen davon aus, dass die Streichung der beiden Senate nicht durchgeführt wird und melden unter dieser Voraussetzung auch unsere Besetzung,.

Mit freundlichem Gruß, Werner Kolk

 

 

 

Jahreshauptversammlung

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der FUWR verabschiedete Fraktionsvorsitzender Werner Kolk den langjährigen Stadtrat Hilmar Tröger aus dem Kreis der Fraktion. Tröger war von 1990 bis 2008 Stadtratsmitglied. Seine Beiträge aus dem Werksenat waren für die Fraktion wertvoll und seine Mitarbeit wurde von seinen Kollegen geschätzt. Ein Teller mit der Aufschrift „Für deine treue Mitarbeit“ sollte seine Tätigkeit würdigen. Hilmar Tröger betonte, die Arbeit in der Fraktion habe ihm stets Freude bereitet und er werde den Freien Wählern im Rahmen seiner Möglichkeiten auch weiter zur Verfügung stehen.

Besichtigung des Biomasseheizkraftwerks in Naila

Mitglieder der FUWR besuchten das Biomasse-Heizkraftwerk in Naila. Nachdem das Thema „erneuerbare Energien“ bei den Freien Wählern hohen Stellenwert hat, wollte man sich einmal vor Ort kundig machen, wie so eine Anlage in der Praxis funktioniert. Herr Matthes erläuterte anschaulich die jahrelange Planung und den Bau der Anlage, die 2007 in Betrieb gegangen ist. Sie steht direkt neben der Grundschule und versorgt vier Schulen, einen Kindergarten, das Freibad und etliche Privathäuser mit Wärme. Geheizt wird mit Hackschnitzeln, die entweder von heimischen Wäldern oder von einem Sägewerk angeliefert werden. Die GmbH ist im Besitz der Stadt Naila und dreier Landwirte. Wichtig sei, dass der Betrieb von einem Hauptverantwortlichen, der mit der Anlage vertraut ist, betreut wird. Durchschnittlich brauche man am Tag eineinhalb Stunden für Aufsicht und Wartung, ansonsten laufe die Anlage vollautomatisch. Im Jahr werden ca. 8000 Kubikmeter Hackschnitzel verfeuert, die Beschaffung bereite keine Schwierigkeiten. Mit Schadstoff- oder Lärmimmissionen gebe es keine Probleme. Die Rehauer FUWR-Mitglieder waren beeindruckt von den Darstellungen und zeigten sich überzeugt, dass sie die neu gewonnenen Erkenntnisse auf ihre Stadt übertragen könnten. Vor allem Günter Martin und Matthias Hertel waren begeistert, dass sie zu dem Punkt, den sie zu ihrem Thema für die Stadtentwicklung gemacht haben, neue Informationen bekommen haben.

Spende an die Kinderkrippe

Die Spenden, die bei der Streuabgabe der FUWR eingegangen sind, wurden, von der Fraktion aufgestockt, in Höhe von 200.-¤ an die Kinderkrippe am Schillerplatz übergeben. Gerade, wenn eine Einrichtung neu aufgebaut wird, bedarf es immer einiger Sachen, die ursprünglich nicht vorgesehen waren. Kindergartenleiterin Frau Keim und die Betreuerin des „Igelnestes“, so der Name der Krippengruppe, nahmen auch erfreut die Spende entgegen, die vom 2. Vorsitzenden Jörg Brandt und Kassier Martin Wurdack überreicht wurde.

18. Jahrestag des Mauerfalls

Zum 18. Jahrestag des Mauerfalls trafen sich Mitglieder der FUWR bei der Eiche am Siedlerfestplatz, die sie zum 1. Jahrestag gepflanzt hatten. Vorsitzender Werner Kolk unterstrich noch einmal die Denkwürdigkeit dieses Tages, an dem endlich die unmenschliche Grenze durch Deutschland gefallen sei. Deswegen sei für die Mitglieder der FUWR dieses Datum auch geschichtsträchtiger als der 3. Oktober, der ja ein politisch festgelegter Tag sei. Die Eiche, die gleichzeitig als Heimat für viele Wirbel- und Kerbtiere ökologisch wertvoll sei, solle noch viele Jahre die Rehauer an dieses denkwürdige Ereignis erinnern.

Kreistag

Der stellvertretende Landrat Hannsjürgen Lommer referierte bei den Mitgliedern der FUWR über die Arbeit im Kreistag. Zunächst machte er klar, dass die Aufgaben von Landrat und Landkreis zweigeteilt sind. Zum einen gibt es den Staatsbereich, der im wesentlichen die Bereiche Gesundheit, Naturschutz, Schule, Zulassungsstelle usw. beinhaltet und zum anderen sind es die eigenen Aufgaben, die Landrat und Kreisräte in ihren Ausschüssen bearbeiten. Wichtige Ausschüsse sind Kreisauschuss, Finanzausschuss und Bauausschuss. Lommer betonte noch einmal, dass Kreisräte nur ihrem Gewissen und nicht einer Fraktion oder Partei verantwortlich seien und dass dies bei den Freien Wählern immer beachtet werde. Ideen können vor allem bei der Aufstellung des Haushaltes eingebracht werden, welcher sich vor allem durch Schlüsselzuweisungen und die Kreisumlage finanziert.

Zum Thema Flugplatz legte er dar, dass die Freien Wähler wohl für das Projekt Flugplatz seien, aber nicht mit der jetzigen Praxis der Finanzierung. Egal, ob beim Gesamtausbau oder der kleineren Variante (Plan B), müssten die beteiligten Kommunen die laufenden Kosten übernehmen, wozu sie nicht in der Lage seien. Ein Bruchteil der Kosten für den Transrapid könne hier Wunder wirken. Ein weiterer wunder Punkt sei der Ausbau der kreiseigenen Schulen, deren Restaurierung 33 Millionen Euro betrüge. Dieser Betrag sei nur in einem Zeitraum aufzubringen, in dem nach Restaurierung der letzten Schule die erste schon wieder fällig sei. Man müsse sich Gedanken machen, ob hier nicht ein privater Konzern im Sinne von PPP (Public, Private, Partnership) in Anspruch genommen werden müsse.

Zum Schluss beantwortete er noch die Frage, warum wohl Bürger sich für ein Ehrenamt wie Stadt-oder Kreisrat zur Verfügung stellen und sagte, dass dies aus der Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder geschehe, denen man in Hinblick auf die demographische Entwicklung mit Kindergärten, Schulen, aber auch mit Altenheimen für ihre Großeltern eine gesunde infrastrukturelle Basis schaffen müsse. Dies müsse aber auch für alle geographischen Bereiche gelten und deshalb beim Staat immer wieder angemahnt werden.

Vorsitzender Werner Kolk bedankte sich mit einem kleinen Präsent für die interessan ten Ausführungen.

FUWR-Anträge

Haushalt 2008

 

Für den Haushalt 2008 wünschen wir folgende Positionen zu berücksichtigen:

 -         Asphaltbelag auf dem Fuß- und Radweg nach Fohrenreuth (der derzeitige Belag zwingt Radfahrer und Eltern mit Kinderwagen bei schlechtem Wetter immer noch auf die Straße)

-         Erneuerung der Straße nach Fohrenreuth

 -         Erneuerung der Gehsteige in der Eichelbergstraße

 -         Erneuerung des Gehsteiges in der Fohrenreuther Straße bis zum Stauffenberg

 -         Erneuerung des Gehsteigs in der Erlenstraße (Stadtseite).

 -         Bei Neuanschaffung von städtischen Fahrzeugen, wenn möglich, auf Gas umstellen.

 -         Der Etat für die Straßensanierung sollte beibehalten werden, da sich herausgestellt hat, dass die Höhe dringend nötig ist.

 -         Um die Innenstadt weiter zu beleben, stellen wir uns eine Förderung bei der Schaffung von Wohnraum, ähnlich wie der Zuschuss beim Bau von Neubauten an Familien mit Kindern, vor. Modelle werden noch nachgereicht. Wir bitten die Kämmerei, sich ihrerseits Vorschläge zu überlegen.

Kolk, Fraktionsvorsitzender

Leserbrief

Folgender Leserbrief konnte wegen zu viel Schärfe in dieser Form nicht gedruckt werden:

Leserbrief  (zum Leserbrief 05.07. „Äpfel mit Birnen vergleichen“)

 

Er kanns einfach nicht lassen! Nachdem unter dem neuen Bürgermeister alle Fraktionen harmonisch und konstruktiv zusammen arbeiten, versucht Pöpel mit seiner angeborenen Gehässigkeit in das friedliche Miteinander einen Keil zu treiben. Willfährige Personen für dieses unselige Treiben findet er immer, wie die Vergangenheit bewiesen hat. Dr. Beer mangelnden Respekt vor den Opfern des Weltkriegs vorzuwerfen, ist geschmacklos und zeigt, dass keine seiner Reden zum Volkstrauertag zur Kenntnis genommen wurden. Wie das Denkmal finanziert wurde, wäre für den normalen Bürger sicher interessant zu wissen, vielleicht äußert sich Pöpel dazu. Für die FUWR steht auf jeden Fall fest, dass in Zeiten finanzieller Knappheit das Geld einer Gemeinde anders investiert werden sollte.

Vorstandschaft beibehalten

Neuwahlen standen bei der Jahreshauptversammlung der FUWR an. Einstimmig gewählt wurden Werner Kolk zum 1. Vorsitzenden, Jörg Brandt zum 2. Vorsitzenden, Martin Wurdack zum Kassier und Günter Schwandner zum Geschäftsführer. In den Beirat berufen wurden Inge Pfeiffer, Gerhard Puchta, Günter Martin und Siegfried Roth. Die Versammlung beschloss, für die Kommunalwahl 2008 nach Möglichkeit jüngere Kandidaten auf die Liste zu setzen. Am Wiesenfestumzug will man mit einem Festwagen teilnehmen.

Schuldentilgung

Seit wir im Stadtrat vertreten sind, war unsere stetige Forderung, keine Nettoneuverschuldung aufzunehmen und alte Schulden abzubauen. Durch unerwartete Mehreinnahmen in Höhe von 3,5 Mio Euro sind wir in der Lage, Investitionen neu zu überdenken und Überlegungen anzustellen, unsere Schulden zu verringern. Unseren alten Forderungen wurde nun Rechnung getragen: 405 000 Euro werden für 2008 und 1 750 000 Euro für 2009 als Sonderrücklage ausgewiesen, da damit zu rechnen ist, dass in diesen Jahren die guten Ergebnisse von  2006 und 2007 mit höheren Belastungen zu Buche schlagen. Die Schulden am Frauenberg in Höhe von 832 000 Euro werden getilgt und der Rest von etwas über 500 000 Euro wird an die Stadtwerke zur Darlehenstilgung gegeben. Endlich einmal Beschlüsse, die voll in unserem Sinne sind und die wir freudig mit tragen.

Versammlung in Wurlitz

Gasthaus Puchta

Eine rege Diskussion gab es auf der Versammlung der FUWR im Ortsteil Wurlitz. Die geplante Nordumgehung stieß seitens der Wurlitzer Bevölkerung wegen des Landverbrauchs auf Ablehnung. Vorsitzender Werner Kolk führte aus, dass der Verkehr aus Schwarzenbach wohl nur zu einem geringen Teil Richtung Hof flösse, so dass die Entlastung der Innenstadt eher mager ausfalle. Für so ein Projekt, bei einer Bezuschussung von 60 Prozent, zwei Millionen Euro aus dem Stadtsäckel auszugeben, sei wohl nicht zu vertreten. Auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister angesprochen, antworteten die Freien Wähler, dass sie schon immer ein konstruktives Miteinander angestrebt hätten, dies jedoch mit Pöpel nur selten möglich gewesen sei. Sie gingen davon aus, dass dies in Zukunft die Normalität sein würde. Stadtrat Hopperdietzel erläuterte noch die positiven Veränderungen im Haushalt 2007, welche allgemeine Zufriedenheit auslösten.