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Pressemitteilung Listenaufstellung

Der stv. Landrat Hannsjürgen Lommer führt die Liste der Freien Wähler an

Saalenstein – Im Saal des Gasthofes Mergner herrscht an diesem Donnerstag eine freudig gespannte Atmosphäre. Die Mitglieder des Kreisverbandes der Freien Wähler sind in großer Zahl erschienen um ihre Kandidaten für die Kreistagswahl am 2. März 2008 zu küren.

 

Kreisvorsitzender Frank Stumpf begrüßt alle Anwesenden und stimmt Sie auf den kommenden Wahlkampf ein. So sind die Freien Wähler angetreten ihr Gewicht im Landkreis nun auch verstärkt im Kreistag einzubringen. Betrachtet man die Ortsebene, bewegen sich die Freien Wähler im Durchschnitt bei ca. 20% und dieses Potential will man nun aktivieren und nutzen um bei der Kreistagswahl weitere Sitze zu erringen. Die Freien Wähler möchten weiterhin eine gute Politik für die Bürger in der Region Hof machen, gemeinsam Sachlösungen suchen und nicht wie andere stur nach Parteiideologie handeln. „Bürger machen Politik für Bürger“ umschreibt Stumpf die Richtung in die es gehen soll. Kein Fraktionszwang, sondern die gemeinsame Arbeit aller für unsere Region, damit sich etwas bewegt.

 

Bevor es nun aber zur Abstimmung über die Kandidaten der Liste 4 – Freie Wähler kommt, ergreift stv. Landrat Hannsjürgen Lommer das Wort. Mit viel Gefühl schildert er die Hoffnungen der Menschen als nach der Wende eine große Aufbruchstimmung auch hier im Landkreis Hof zu spüren war. Fand man sich doch nun nicht mehr in einer Grenzregion, sondern in der Mitte Europas wieder. Leider wurden viele Erwartungen nicht erfüllt, ungleiche Förderschienen über Jahre hinweg machten viele Träume zunichte. Die Bevölkerung ist frustriert. Hier will man nicht mit einem Sozialplan abgefertigt werden, sondern man will arbeiten! Die Arbeitskräfte hier sind fleißig, wie es in unserer Heimat seit eh und je der Brauch ist und sie verdienen es, anerkannt und beschäftigt zu werden.

 

Deshalb führt Lommer den Anwesenden die Stärken der Region vor Augen, die vielen mittelständischen Betriebe, von denen viele hier gar nichts wissen, die aber zur Spitze in ihrer jeweiligen Branche gehören. Sie gilt es zu unterstützen, denn „nur Jammern bringt nichts“ so Lommer. Die von der bayerischen Staatsregierung als Trostpflaster für die nicht gelungene BMW-Ansiedlung versprochene Förderung von Autozulieferindustrie hier bei uns scheint aus Sicht der Freien Wähler ein wenig Augenwischerei zu sein. Wenn, dann benötigt die Region einen wirklichen Kristallisationspunkt! Auch wenn es nicht oft solche Chancen für eine Großansiedlung gibt, dann sollten doch wenigstens alle Politiker der Region an einem Strang ziehen. Denn letztendlich ist es doch egal wo im Landkreis etwas passiert, zu gute kommt es doch der ganzen Bevölkerung.

 

Eine weitere Stärke ist laut Lommer unsere wunderschöne Landschaft mit ihrem einmaligen Freizeitwert, den man nicht hoch genug bewerten kann. Aber auch hier muss in Zukunft gezielt zusammengearbeitet werden um Erfolge zu erreichen, lobend führt er hier den „Tourismusverband Selbitztal mit Berger Winkel und Saaletal“ an, in dem die zugehörigen Gemeinden ihre Kräfte bündeln.

 

Letztendlich soll das Selbstbewusstsein der Menschen wieder wachsen und die Zusammengehörigkeit gestärkt werden, das ist eines der vorrangigen Ziele.

 

„Wir fordern nichts unmögliches, sondern nur gleiche Chancen für Alle“, damit spricht Lommer den Menschen der Region aus dem Herzen. Mit den Worten „Unsere Heimat ist für uns das einzige und echte. Wir wollen diese Heimat nicht schlecht reden lassen, sondern unsere Stärken herausstellen.“ beendet er seine Ausführungen. Mit stürmischem Applaus nehmen die Kandidaten und Mitglieder der Freien Wähler seine schwungvolle Rede auf.

 

Dass die angetretenen Kandidaten genau auf dieser Linie sind und mit viel Elan für ihre Ziele eintreten merkt man auch beim Wahlergebnis zur Listenaufstellung, mit nur einer Gegenstimme wird die Kandidatenliste angenommen. Angeführt wird die Liste von stv. Landrat Lommer und auch sonst hat sie es durchaus in sich. So finden sich dort neben den aktuellen Kreisräten, fünf amtierende Bürgermeister, sowie zahlreiche Bürgermeisterkandidaten und weitere qualifizierte Bürgerinnen und Bürger, die mit beiden Beinen im Leben stehen und mit der Region verwurzelt sind. Stolz sind die Freien Wähler auch auf ihre jungen Kandidaten, denn Sie stehen für die Zukunft.

 

Laut Kreisvorsitzendem Stumpf werden und wollen die Freien Wähler keine Versprechungen machen, die nicht zu finanzieren sind, aber sie wollen mithelfen, die Grundlagen zu ändern, damit es sich weiterhin lohnt, für alle die hier leben und arbeiten in eine gesicherte Zukunft zu schauen. Er schließt mit dem geflügelten Wort der Nominierungsversammlung im Hinblick auf die anstehende Wahl: „Freie Wähler …was sonst!“