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Neujahrsempfang 2014

Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Manfred Hümmer
Gruppenbild der Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl
Ehrung von Landrat Reinhardt Glauber mit der Ehrennadel in Platin des Landesverbands der Freien Wähler Bayern
Zwischen ihren Reden: Dr. Klaus Schulenburg und MdL Thorsten Glauber im Gespräch
Sängerin Sabine Krause mit ihrem musikalischen Begleiter Alexander Fell
Hubert Aiwanger...
... mit Holger Bezold, Bürgermeisterkandidat Dormitz
... mit Matthias Kern, Bürgermeisterkandidat Langensendelbach
(Fotos: Karl Heinz Wirth)

Neujahrsempfang des FW–Kreisverbandes und der FW-Kreisvereinigung

Ganz im Zeichen der kommenden Wahlen stand der Neujahrsempfang des FW–Kreisverbandes und der FW-Kreisvereinigung am 12. Januar 2014 in der Gaststätte „ Zum Roten Ochsen „ in Forchheim-Burk.

Kreisvorsitzender Manfred Hümmer begrüßte über 100 Gäste, dazu den Landeschef und Bundesvorsitzenden Huber Aiwanger, den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag Thorsten Glauber, Landrat und Bezirksrat Reinhardt Glauber und Landratskandidat Dr. Klaus Schulenburg.  Der Einladung folgten auch Bürgermeistern, Kreisräte und Gemeinderäte aus der Stadt und dem Landkreis Forchheim, sowie Kandidatinnen und Kandidaten für ein kommunales Mandat.

Neben den Redebeiträgen von Reinhardt und Thorsten Glauber und Dr. Klaus Schulenburg erwartete die Gäste ein buntes Programm, zu dessen Gelingen die Künstlerin und FW-Mitglied aus Effeltrich, Sabine Krause nebst ihrem instrumentalen Begleiter, Alexander Feil, beitrugen.

In seiner Begrüßungsrede ermutigte Hümmer die Anwesenden, "Ihre Zukunft als eine Chance zu begreifen. Als eine Gelegenheit, an Bewährtem festzuhalten aber auch als eine Möglichkeit, neue, unbekannte Wege zu gehen und unbekanntes Land zu erobern."

Im "Ausblick auf das Kommende" reflektierte der Kreisvorsitzende die derzeitigen "intensiven Bemühungen um die Gunst des Wählers. Die Landtags-, Bezirktags- und Bundestagswahlen standen an und allesamt mussten sie logistisch und organisatorisch begleitet werden. Das hat Ihnen allen, insbesondere aber auch der Vorstandschaft der FW im Landkreis Forchheim, von der mit Peter Dorscht, Thorsten und Reinhardt Glauber, Elli Simmerlein und meiner Person auch noch einige selbst kandidierten, viel abverlangt.  Doch der Erfolg hat uns recht gegeben. Insbesondere bei der Landtags- aber auch bei der Bezirkstagswahl  konnten wir bayern- bzw. oberfrankenweit das beste Ergebnis aller Freien-Wähler – Kandidaten erzielen. Erfolg ist immer die Folge von etwas: Klare Zielfokussierung, Kompetenz, unbedingter Wille, gelebte Bürgernähe, großer Zusammenhalt und eiserne Disziplin, all das haben wir in die Waagschale geworfen und wie wir wissen, hat es bestens funktioniert.

In Stadt und Landkreis Forchheim konnten wir so wiederum – wie schon bei den beiden letzten Wahldurchgängen zuvor, den Abstand zur CSU weiter verringern und uns deutlich vor allen anderen Parteien platzieren." Hümmer dankte der Vorstandschaft,  den Vorsitzenden und Mitgliedern der Ortsverbände und allen Gönnern der FW für das  Geleistete im vergangenen Jahr.

Auch 2014 sehe man sich großen Aufgaben gegenüber gestellt, so Hümmer: "Die Kommunalwahlen am 16. März aber auch die Europawahlen im Juni werden uns wieder alles abfordern und ich darf Sie deshalb schon heute bitten, alles dranzusetzen, alles zu geben, dass wir wieder erfolgreich sein werden. Wir haben viel erreicht, wir sind die zweitstärkste Fraktion im Kreistag, stellen etliche Bürgermeister und eine Bürgermeisterin und noch mehr Gemeinde- und Stadträte und wir stellen den Landrat.

"Die Freien Wähler braucht das Land mehr denn je: Wir sind das Regulativ, wir sind die Ideengeber, wir sind diejenigen, die etwas Schlechtes zum Guten führen können: Ob Verhinderung des unsinnigen Transrapid, Durchsetzung der Abschaffung der Studiengebühren, Diskussion um Lernerleichterung an Gymnasien -Wahlfreiheit G8/G9, ob Durchsetzung der landschaftsverträglicheren kleinen Ausbaustufe für den Donauausbau, ob Verhinderung der Wohn- und Lebensqualität bedrohenden  dritte Startbahn am Flughafen Franz Josef Strauß oder ob Einführung der Meisterausbildungsvergütung – all diese und viele andere Themen zeigen die Handschrift der Freien Wähler."

Anschließend skizzierte der Kreisvorsitzende die zukünftigen Aufgaben: "Die Familienfreundlichkeit unserer Stadt Forchheim und des Landkreises ist ein wichtiges Pfund im Wettstreit um Zuzug und Verbleib: KITAS, Schulen, Bildungseinrichtungen, Baulandausweisung, Verkehrsinfrastruktur, das sind nur einige Stichpunkte, die mir dazu spontan einfallen.

Der Demografiewandel erfordert ein alsbaldiges und konzertiertes Vorgehen. Immer mehr ältere Menschen stehen immer weniger Jungen gegenüber. Darin liegt ebenso Konfliktpotential wie auch eine Chance. Was wir deshalb brauchen, sind Konzepte für jede einzelne Kommune aber auch für die Region. Gerade ein solches fehlt beispielsweise in Forchheim, ein Grund mehr, dafür zu sorgen, dass diese Stadt endlich einen Oberbürgermeister bekommt, der sich von den Denkschablonen der Vergangenheit gelöst hat, der nach vorne schaut und weiß, was zu tun ist.

Die Energiewende wird uns auch weiterhin intensiv beschäftigen. Um wirklich nachhaltig gestalten zu können, um nicht ständig umplanen zu müssen, brauchen wir verlässliche Strukturen, Rahmenbedingungen und eine genaue Klärung, wohin der Weg überhaupt hinführen soll. Letzteres ist meines Erachtens nach insbesondere eine Frage, mit der man sich auf Ebene der EU beschäftigen sollte. Und Verlässlichkeit in seinen Aussagen und Weisungen ist das, was ich dem Bayer. Ministerpräsidenten gerne ins persönliche Auftragsbuch schreiben möchte, scheitert daran doch momentan jegliche Fortschreibung des Themas Energiewende. Um auf seine 10h-Regelung für Windkraftanlagen anzuspielen: Wäre die Verlässlichkeit Seehofers zehnmal so hoch wie er selbst, dann könnte in Bayern tatsächlich frischer Wind wehen, im wahrsten Sinne des Wortes!  Und die bereits getätigten Investitionen der Kommunen und Bürgergenossenschaften wären nicht in den Sand gesetzt!

Grundsätzlich gilt es, die Synergien, die sich aus einer interkommunalen Zusammenarbeit ergeben können, zu erkennen und zu nutzen. Denn der Wettstreit der Regionen ist hart. Im Landkreis Forchheim beispielsweise profitieren vornehmlich nur die Gemeinden entlang der Regnitzachse von der Prosperität des Ballungsraumes und der Wirtschaftsregion.  Was die Lebensqualität in allen Winkeln unseres Landkreises ausmacht, sind vor Ort Faktoren wie Arbeitsplätze, KITAS, Schulen, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Verkehrsinfrastruktur, Nahversorgung, medizinische Grundversorgung und naturnahe Erholungslandschaften."

Zum Abschluss wünschte Hümmer allen ein "von guten Mächten begleitetes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2014!"