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Querungshilfe Raiffeisenstrasse

Querungshilfe Raiffeisenstrasse scheitert

Verwirklichung einer Querungshilfe scheitert an Richtlinien

Bereits in den Sommerferien trat unsere Gemeinderatsfraktion mit einem Antrag an das Staatliche Bauamt Bamberg heran, auf der Ortsdurchfahrt in Dormitz, im Bereich der Bushaltestelle Raiffeisenstraße, zur Verkehrssicherheit eine mobile Querungshilfe zu errichten. Dieser Bereich der Hauptstraße wird von vielen Schulkindern und Dormitzern  die den Bus nutzen gequert. An dieser Stelle ist  auch ein häufig genutzter Fußweg der  die beiden Ortshälften mit einander verbindet. Die  Staatsstraße zeichnet sich an der Stelle durch ein hohes Unfallpotential aus, da der Verkehr  durch die lang gezogene Rechtskurve von der Raiffeisenstraße her kommend nicht  einsehbar ist. Der auf der gegenüberliegenden Seite angebrachte Verkehrsspiegel ist zum einen veraltet und zum anderen, insbesondere in den Frühjahrs- und Herbstmonaten, nur bedingt zu nutzen, da er in den Morgenstunden meist beschlagen ist.

Wir erhofften uns mit der Verwirklichung einer Querungshilfe die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen.

Bei einer kürzlich stattgefundenen Besichtigung vor Ort kamen die beteiligten Fachbehörden (Staatl. Bauamt, die Polizei sowie das  Landratsamt Forchheim) zum Ergebnis, dass sich eine Querungshilfe, aufgrund vorgegebener Richtlinien zum Ausbau von Staatsstraßen an dieser Stelle nicht umsetzen lässt, da eine Mindestbreite der Straße von 10 Metern vorhanden sein muss. Ebenso erteilten die Fachbehörden einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Staatsstraße eine Absage. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist bei Ortsdurchfahrten nur möglich, wenn es die Lage vor Ort ernsthaft und dringlich erfordert. Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen sind nur dort anzuordnen, wo dies auf Grund der besonderen Umstände zwingend geboten ist.

Die Behörden empfehlen den Fußgängern, die Straße auf Höhe des Staffelweges zu queren, da von dieser Stelle aus die Straße besser einsehbar ist.

Im Ergebnis ist festzustellen, dass auf der gesamten Länge der Hauptstraße keine weitere Querungshilfe geschaffen werden kann, da die Straße in keinem Bereich breiter ist als im beantragten Abschnitt.

Wir bedauern diese Entscheidung sehr, kommen jedoch zum Ergebnis, dass der Spielraum für einen Ausbau der Staatsstraße, wie von einigen Gegnern der Ortsumfahrung Dormitz gefordert,  mit gleichbleibender Verkehrsbelastung unter diesen Voraussetzungen sehr schwer sein dürfte.

Lydia Bänsch & Roland Prokopy