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FW stellen Antrag auf Baumbestattung

Mit Schreiben vom 28.05.2009 stellen die Freien Wähler Dormitz den Antrag, auf dem Dormitzer Friedhof einen Platz zur "Baumbestattung" zu errichten. Die Baumbestattung soll als weitere Bestattungsart zugelassen werden. Der Antrag steht in der Sitzung am 14. September auf der Tagesordnung.


Die Baumbestattung ist eine relativ neue Bestattungsart. Die Idee dazu entstand erstmals 1993 in der Schweiz und wurde Anfang 2006 durch das Innenministerium auch für Bayern als zulässig erklärt. Die Asche der Verstorbenen wird in verrottbaren Urnen an den Wurzeln dieser Bäume beigesetzt. Das kann ein eigens dafür neu gepflanzter Baum sein, oder auch ein bereits bestehender. Allen Baumgrabstätten gemein ist, dass die Ruhestätte nicht von Angehörigen gepflegt werden muss, aber dennoch ein Ort existiert, an dem der Verstorbene "besucht" werden kann. Auf Stelen werden der Name sowie die Daten des Verstorbenen angebracht. Wenn der Wunsch der Angehörigen auf eine anonyme Bestattung besteht, kann dem auch Rechnung getragen werden.

 Unser Antrag wird dadurch begründet, dass dadurch auch die Möglichkeit besteht in Zukunft das Angebot für Urnenbeisetzungen zu erweitern. Die Pflanzung von neuen Bäumen oder die Nutzung der vorhandenen Bäume könnte wesentlich Kostengünstiger hergestellt werden als die Neuanschaffung von Urnenstelen, die im Haushalt mit 15.000 € veranschlagt sind. Im Gegensatz zu den Urnenstelen würde man auch mehr als 12 Urnen beisetzen können.

 

Als Platz für diese „Anlage“ schlagen wir den Bereich zwischen dem neuen und dem alten Friedhof vor.

 

Die Gemeinde Dormitz könnte somit seinen Bürgern eine noch Neue aber Moderne Bestattungsart anbieten. Im Vergleich zur herkömmlichen Erdbestattung wären die laufenden Kosten für die Hinterbliebenen wesentlich günstiger.

 

Grundsatzbeschluss wurde gefasst.

Der Antrag wurde in der Sitzung vom 14. September behandelt. Der Gemeinderat stimmte einstimmig, mit der Ausnahme auf die Urnenstehlen zu verzichten, dem Antrag zu. Details wurden noch nicht beschlossen. Da auf dem Friedhof mehrere gestalterische Arbeiten zu erledigen sind, wird die Anordnung und die Ausgestaltung in diesem Zusammenhang behandelt.