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Bericht der Sitzung am 15. April 2015 -

Öffentliche Sitzung: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung vom 12.03.2015  (Anlage)... [mehr] 

Querungshilfe Raiffeisenstrasse scheitert -

Verwirklichung einer Querungshilfe scheitert an Richtlinien Bereits in den Sommerferien trat unsere Gemeinderat... [mehr] 

Stellungnahme -

Nachfolgend die Stellungnahme unserer der Gemeinderäte  zum Leserbrief von Frau Weber im Schwabachbogen Nr. ... [mehr] 

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Ortsumgehung

Stellungnahme

Nachfolgend die Stellungnahme unserer der Gemeinderäte  zum Leserbrief von Frau Weber im Schwabachbogen Nr. 25:

Der Bau der Umgehungsstraße kostet 8,2 € Mio (ohne Grunderwerb) und nicht die genannten 18,2 € Mio.

Auch in Bezug auf den Rückbau der Hauptstraße werden Behauptungen aufgestellt, die so nicht  zutreffen und von uns als Stimmungsmache gewertet werden. Nach dem Bau der OU hat die  Gemeinde Dormitz, nach der Umwidmung von Staatsstraße zur Ortsdurchfahrt, mehrere Möglichkeiten: zum einen, sich die Straße in einem ordnungsgemäßen Zustand, sprich instantgesetzt und saniert, vom Straßenbauamt zurück geben zu lassen. Zum anderen sich die dafür veranschlagten Kosten vom Straßenbauamt übergeben zu lassen und den Rückbau nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Hierfür könnten dann zu gegebener Zeit auch Städtebaufördermaßnahmen beantragt werden. Eine Umlegung von evtl. anfallenden Zusatzkosten auf die Anwohner der Hauptstraße ist derzeit nicht geplant und wurde auch vom keinem Verantwortlichen jemals gefordert! In diesem Zusammenhang erinnern wir an die Umgestaltung der Raiffeisen- und Frankenstraße: Auch hier mussten die Anwohner nicht einen €uro zahlen! Ganz im Gegenteil: Durch das Sanierungsgebiet haben sie profitiert, denn sie konnten für private Maßnahmen Zuschüsse beantragen!

Frau Weber moniert weiterhin, dass der Gemeinderat es nicht für nötig hält, für das kommende Jahr Städtebaufördermaßnahmen für die Hauptstraße  zu beantragen. Ja, hier hat sie Recht, wir halten das nicht für nötig. Zur Beantragung von Städtebaufördermaßnahmen müssen konkrete Planungen vorliegen, diese Planungen sind jedoch nicht möglich, solange nicht klar ist, ob die Ortumgehung gebaut wird. Es ist wenig sinnvoll, bereits jetzt Gelder zu beantragen die für das nächste Jahr bewilligt werden.

Zur Verkehrsberuhigung schlägt Frau Weber vor, die Kreisel Nord und Süd bereits jetzt zu bauen. Wir erinnern an den Sonntagsspaziergang, der den Bürgern u.a. die Höhe des Kreisels  Süd demonstrieren sollte. Von der Höhe des Kreisverkehrs wird sich auch ohne Bau der OU aufgrund des Wasserschutzgebietes und der Radwegunterführung wenig ändern. Wie denn nun, Frau Weber? Flüsterasphalt auf der jetzigen Hauptstraße bringt ca.2-5 db weniger Lärm, reicht das aus? Flüsterasphalt reduziert auch das Verkehrsaufkommen und die Abgase nicht!

Da es sich um eine Staatsstraße handelt, ist Tempo 40 gem. der StVo nur unter besonderen Umständen zwingend geboten, die auf Dormitz nicht zutreffen.  Anbindung an die Zone 400 im ÖPNV? Ja, gerne. Aber das hat auch Frau Weber während ihrer Zeit als Gemeinderätin nicht umsetzten können.

Sicher, durch den Bau der OU werden die 40 Häuser an der Hauptstraße entlastet, aber was ist mit den Häusern in zweiter und dritter Reihe? Auch die haben den Lärm, Abgase und die Verkehrsbelastung zu tragen. Was ist mit unseren Kindern? Die auf schmalen Gehwegen zur Schule gehen. Es ist  wirklich ein Wunder, das hier noch nichts passiert ist. Wenn man sich die Häuser an der Hauptstraße betrachtet, sind viele Bewohner darin bereits im Rentenalter, einige Häuser stehen auch schon leer (Zenk, Schmitt, Singer, ...). Wie mag die Hauptstraße von Dormitz  wohl in 20 Jahren aussehen? Wenn die OU nicht gebaut wird, wird dort niemand mehr wohnen wollen.

Die Bedenken und Einwendungen der Gegner der Ortsumgehung mögen berechtigt sein, aber eine Verhinderung der OU, mit den vorgeschlagenen Maßnahmen, löst das innerörtliche Verkehrsproblem in Dormitz nicht.

Gemeinderäte der Freien Wähler – Unabhängigen Bürger Dormitz

Lydia Bänsch
Elke Mölkner
Roland Prokopy
Christine Schmieder-Bänsch
Wolfgang Schmitt

Planfeststellungsverfahren geht in die nächste Runde

2014: Das Planfeststellung für die Verlegung der Staatsstraße 2240 " Erlangen-Eschenau" bei Dormitz, also die  Ortsumgehung von Dormitz, beginnt am 3. November

Das Staatliche Bauamt Bamberg hat die Planfeststellung beantragt.

Der Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) liegt zur allgemeinen Einsicht aus bei der  Verwaltungsgemeinschaft Dormitz, Sebalder Strs. 12, Dormitz in der Zeit vom: 03.11.2014 - 02.12.2014 während der Dienststunden  aus.

Desweitern können die Pläne auf der Homepage der VG Dormitz / OU Dormitz herunter geladen werden.

Im Rahmen des im Jahre 2009 eingeleiteten Planfeststellungsverfahren wurde von der Bürgerinitiative „Bürger informieren Bürger“ (BIB) eine Variante „Alternativlinie/Plafe-Linie 2013“ in das Verfahren eingebracht, die dem Wunsch der Staatsregierung entsprechend geprüft wurde diese nun diesen Planfeststellungsunterlagen zugrunde liegt.

Die neue Variante „Alternativlinie/Plafe-Linie 2013“ – bindet auch westlich von Dormitz an die Einmündung der St 2243 von Kalchreuth in die St 2240 zwischen Weiher und Dormitz an und überquert in nördlicher Richtung den Anstieg zum Weiherer bzw. Rosenbacher Berg. Der öffentliche Feld- und Waldweg zwischen Dormitz und Rosenbach wird - anders als bei der vorherigen Variante (Unterführung) – höhenfrei überführt, was zur Folge hat, dass die Trasse im Anstiegsbereich im Einschnitt geführt werden kann. Außerdem wird der öffentliche Feld- und Waldweg in nördliche Richtung verlegt und dadurch der Hohlweg mit dem uraltem Eichenbestand umgangen.

Im weiteren Verlauf durchquert die Variante nord-westlich von Dormitz etwa geländegleich die offene Feldflur Langenau und überquert dann nördlich von Dormitz ein vorhandenes Überschwemmungsgebiet zwischen dem Ebersbach und dem Brandbach in leichter Dammlage. Am Bauende schließt sie westlich an die Einmündung der St 2240 in die St 2240/2243 zwischen Dormitz und Neunkirchen an.

Die Rote linie ist die "neue" Bebauungsline. Die weiteren Linen stellen untersuchte Varianten dar.

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