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Bergtour zur Fürther Hütte 2011

Die jährliche Hüttenwanderung der „Freien Wähler“ Neunkirchens hat nun schon Tradition.

Waren es in den letzten Jahren die „Erlanger-, Nürnberger-, Bamberger- und Coburger- Hütte“, so stand heuer die „Neue Fürther Hütte“ auf dem Wanderprogramm. Alle Teilnehmer reisten diesmal schon am Freitag an und übernachteten in Mittersill und Hollersbach in der Nationalparkregion Hohe Tauern. Bei gutem Essen mit landestypischer Kost ergaben sich schon am ersten Abend viele gute Gespräche. Am Samstagmorgen begann von dem idyllischen Kunst- und Kräuterdorf Hollersbach der Anmarsch zur „Neuen Fürther Hütte“. Auf einem gut befestigten Wirtschaftsweg ging es stetig aufwärts. Der Regen in der Früh konnte die gute Stimmung der Wandergruppe nicht trüben. Die Senninger Alm in 1132 m Höhe war zur Mittagszeit die erste Raststation. Das Wetter klarte auf und der Weg führte uns immer tiefer ins Hollersbachtal hinein. 13 km führt der Weg von Hollersbach bis zum Ende des Tales. Dort besteht die Möglichkeit, mit dem Materialaufzug das Gepäck zur Fürther Hütte hoch transportieren zu lassen. Für die Wanderer beginnt nun der eigentliche Aufstieg über schmale, steinige  Pfade an den Bergfelsen entlang. Diese letzten 600 Höhenmeter waren nach 13 km Anmarsch recht Kräfte raubend. Etwas abgekämpft erreichten wir am Spätnachmittag die „Neue Fürther Hütte“ in 2201 m Höhe. Die Hütte ist sehr gut ausgebaut und bietet guten Komfort. Für begeisterte Bergwanderer  besteht von hier aus noch die Möglichkeit, am Kratzensee vorbei auf den 3023 m hohen Larmkogel zu steigen und von dort weiter zur „Neuen Thüringer Hütte“. Wir stärkten uns mit einem kräftigen Hüttenessen und es gab danach noch genügend Zeit für gute Gespräche und Kontaktaufnahme mit andern Hüttenbesuchern. Nach ausgiebigem Schlaf im Matratzenlager und einem guten Frühstück ging es am Sonntagmorgen dann wieder Abwärts. Die Wolken des vergangenen Abends waren verflogen, klar und weit war nun die Sicht bei herrlichem Sonnenschein. Ein Teil unserer Gruppe lief den gesamten Weg wieder zurück, der andere Teil bevorzugte den Rücktransfer mit dem Hollersbachtal Taxi. Da für einige die Rückreise erst für den Montag geplant war, bestand die Möglichkeit zur Erholung im schönen Hollersbach.

Fazit: Auch die fünfte Bergtour der FWG Neunkirchen in einer herrlichen Gebirgsregion machte viel Spaß, ließ Zeit zum Meinungsaustausch und wir konnten wieder Neues erkunden und entdecken.