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Gespräch mit der Ortsvorsitzenden

FW-Kreisvorstand lud alle Vorsitzenden der Ortsverbände

FW-Kreisvorstand lud alle Vorsitzenden der Ortsverbände

Gespräch mit Ortvorsitzenden der Freien Wähler fand großen Zuspruch

 Der Einladung des FW-Kreisvorsitzenden Peter Dorsch waren nahezu alle Ortsverbände gefolgt, so dass der Nebenraum des Landgasthofs Zehner in Drosendorf bis auf den letzten Platz besetzt war. Dorscht begrüßte die Anwesenden stellte die Arbeit und grundsätzliche Überlegungen der Kreisvorstandschaft vor. Die Vielfalt  der Themen ging von A wie Arbeitsgruppen bis zu Z wie Zusammenarbeit. Große Zustimmung fand der Vorschlag, die Basis noch besser einzubinden und sich zukünftig häufiger in einem ähnlichen Rahmen zu treffen. Von Uwe Rziha, Pressereferent des Kreisverbandes, wurde darüber hinaus angeregt, neben der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung noch eine zusätzliche Info-Veranstaltung für alle Mitglieder durchzuführen, in der über die Arbeit der Kreistagsfraktion berichtet wird. Dadurch wären die Mitglieder noch besser in die Entscheidungsfindung einbezogen und auch die umfangreiche Arbeit der Fraktion würde deutlich.

Heftig diskutiert wurde, ob sich die Freien Wähler langfristig evtl. als Partei aufstellen sollten. Aufgrund der Tragweite dieser Entscheidung werden weitere Veranstaltungen nötig werden, um sich intensiver auszutauschen und sich tiefer mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Nach sehr fruchtbaren Diskussionen und nachdem die Tagesordnung abgearbeitet war, bat Kreisvorsitzender Dorscht den Landtagsabgeordneten Thorsten Glauber noch aus seiner Arbeit im Landtag zu berichten, was dieser sehr gerne und engagiert tat. „Die Fraktion hat ihr erstes Jahr bestanden, relativ  wenig „Anfängerfehler“ gemacht, orientiert sich ausschließlich an der Sache und nicht am Opponieren“, so MdL Glauber. Das Tagesgeschäft sei sehr umfangreich und die Fraktion der Freien Wähler hat schon viele Anträge eingebracht. Aktuell beschäftigt man sich mit dem Verbot von Flatrateparties und einer Besseren Vernetzung der öffentlichen Stellen des Jugendschutzes. In der Diskussion ist man über ein Verkaufsverbot von Alkohol an Tankstellen ab 22 Uhr, dass evtl.

demnächst auf den Weg gebracht werden wird. Neben diesen und vielen anderen Themen führte Thorsten Glauber aus, dass die Fraktion ihre Wurzeln nicht vergisst und Konzepte entwickelt, die Basis besser einzubeziehen. Zu Schluss seiner Ausführungen stellte er noch eine Broschüre mit dem Titel, „Bildung – die Beste Investition in Bayerns Zukunft“, vor. Diese zeigt die Leitgedanken der FW-Landtagsfraktion zur Bildungspolitik von der frühkindlichen Bildung, über die Chancengleichheit beim Übertritt auf weiterführende Schulen, bis hin zum Lehramtsstudium. Als großes Problem sah MdL Glauber, dass in der gesamten Lehrerschaft durch deren sehr unterschiedliche Ausbildung mittlerweile ein Drei-Klassen-System gebildet hat und die Verbände in verschiedene Richtungen ziehen. Hier forderte er ein Umdenken, eine Vereinheitlichung des Studiengangs und eine spätere Qualifizierung.  

Abschließende bedankte sich Peter Dorscht bei Thorsten Glauber für seine Ausführungen und seine bisher geleistete Arbeit. Er wünschte ihm dafür weiterhin eine glückliche Hand. Bei den Ortsvorsitzenden verabschiedete er sich mit einer Einladung zum Neujahrsempfang am 10.01.2010 um 17 Uhr in die Kapelle St. Gereon in Forchheim.  (RzU)