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Liebe Freie Wählerinnen und Wähler!

seit 2008 bringe ich meinen kommunalen und beruflichen Sachverstand als Abgeordneter im bayerischen Landtag ein. Mein besonderes Engagement und Herzblut gilt dabei immer dem Wohl unserer oberfränkischen Heimat. Mein spezieller Antrieb sind die vielen Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, den Bürgern. Sie sind es, die mich anspornen, unsere Interessen in München zu vertreten!

Ihr Thorsten Glauber

MdL Thorsten Glauber

Klosterstr. 10
91301 Forchheim
Tel. 09191/621 97 35
www.thorsten-glauber.de

Thorsten Glauber gehört seit dem 28.09.2008 dem Bayerischen Landtag an. In der Landtagswahl am 15.09.2013 wurde er in seinem Amt bestätigt. Glauber ist Mitglied des Kreistages und Gemeinderat der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg. Er ist zudem 3. Bürgermeister der Gemeinde Pinzberg.

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Podiumsdiskussion zur Situation in der Pflege

08.02.2018
Frühjahrsakademie des Bayerischen Landespflegerats: Podiumsdiskussion zur Situation in der Pflege

Bauer: Bayern braucht dringend eine Pflegekammer!

 

München. Um die prekäre Situation in der Pflege ging es in dieser Woche bei der Frühjahrsakademie des Bayerischen Landespflegerats im Maximilianeum – mit dabei: Der stellvertretende Vorsitzende und pflegepolitische Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer. Unter dem Motto „Landtagswahl 2018 – Taten statt Versprechungen“ diskutierte Bauer mit den gesundheitspolitischen Sprechern der übrigen Landtagsfraktionen über Ursachen und Auswege aus der Pflegekrise.

„Seit Jahren ist der Pflegenotstand bekannt und längst in jeder Einrichtung spürbar – dennoch gaben die Verantwortlichen der Bundesregierung in den vergangenen zwanzig Jahren nur leere Versprechungen ab“, kritisierte Bauer. Auch bei der letzten Bundestagswahl sei die Situation in der Pflege kein Thema gewesen. „Dies zeigt, welch niedrigen Stellenwert die Pflege bei den Regierungsparteien genießt. Dies ist untragbar und nicht zu verantworten.“

Bauer fordert, dass die beruflichen Rahmenbedingungen für Pflegekräfte endlich konkret verbessert werden. Dazu gehöre auch die Einrichtung einer verbindlichen Personaluntergrenze – und zwar für alle Bereiche. „Diese Grenze darf sich nicht auf die sogenannten pflegeintensiven Abteilungen beschränken – sonst kommt es zu einem Verschiebebahnhof, bei dem letztlich nur Personal aus anderen Abteilungen abgezogen wird, statt zusätzliche Fachkräfte einzustellen“, sagte Bauer. „Keinesfalls dürfen Arbeitslose als billige Pflegekräfte missbraucht werden. Pflege ist höchst anspruchsvoll und muss professionell betrieben werden.“  

Erneut machte sich Bauer für die Einrichtung einer Pflegekammer in Bayern stark – nur so könne eine einflussreiche Vereinigung geschaffen werden, „die nicht am Gängelband der Staatsregierung hängt“. Beifall erhielt Bauer für seine Forderung, die Pflege durch Lehrstühle für Pflegewissenschaften weiter zu akademisieren, um so den wachsenden Erfordernissen einer älter – und damit auch krankheitsanfälliger – werdenden Gesellschaft gerecht zu werden. Bauer betonte, dass die FREIEN WÄHLER eine langfristig angelegte und generationenübergreifende Politik verfolgten – nicht aber kurzfristige Parolen zur Stimmungsmache für die nächste Wahl.