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Liebe Freie Wählerinnen und Wähler!

seit 2008 bringe ich meinen kommunalen und beruflichen Sachverstand als Abgeordneter im bayerischen Landtag ein. Mein besonderes Engagement und Herzblut gilt dabei immer dem Wohl unserer oberfränkischen Heimat. Mein spezieller Antrieb sind die vielen Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, den Bürgern. Sie sind es, die mich anspornen, unsere Interessen in München zu vertreten!

Ihr Thorsten Glauber

MdL Thorsten Glauber

Klosterstr. 10
91301 Forchheim
Tel. 09191/621 97 35
www.thorsten-glauber.de

Thorsten Glauber gehört seit dem 28.09.2008 dem Bayerischen Landtag an. In der Landtagswahl am 15.09.2013 wurde er in seinem Amt bestätigt. Glauber ist Mitglied des Kreistages und Gemeinderat der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg. Er ist zudem 3. Bürgermeister der Gemeinde Pinzberg.

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Untersuchungsausschuss „Ei“ beleuchtet Rolle des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

06.12.2017
Untersuchungsausschuss „Ei“ beleuchtet Rolle des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Pohl: Rückendeckung durch Ministerin Scharf kaum noch zu halten

 

München. 13 Stunden nahm sich der Untersuchungsausschuss „Ei“ in seiner jüngsten Sitzung Zeit, um insgesamt neun Zeugen aus dem Bereich des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) anzuhören. Der Ausschuss förderte eine ganze Reihe von Unstimmigkeiten zutage. Bernhard Pohl, MdL der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und stellvertretender Vorsitzender des Untersuchungsausschusses „Ei“, resümiert: „Die Aussage von Umweltministerin Scharf, die Behörden hätten keine Fehler gemacht, ist kaum mehr zu halten. Die Zeugen aus dem LGL mussten schwerwiegende Versäumnisse einräumen. Aber auch das Umweltministerium selbst offenbart deutliche Mängel beim Krisenmanagement.“

Pohl ist vor allem über die schleppende Auswertung der am 18. Februar 2014 genommenen Probe entsetzt. „Die Zeugin musste einräumen, dass zwischen der Probenahme und der Bekanntgabe des Ergebnisses 48 Tage vergangen waren. Dabei lag schon nach sieben Tagen ein positives Ergebnis vor. Da die Salmonellen aber nur auf der Eierschale identifiziert wurden, meinte man, sich mit dem Bericht Zeit lassen und scheinbar wichtigere Arbeiten vorziehen zu können. Das ist im Sinne des Verbraucherschutzes völlig inakzeptabel.“

Aber auch die Krisenbewältigung im Sommer 2014 nach Bekanntgabe der Schnellwarnungen habe nicht funktioniert. „Wie kann es sein, dass im August 2014, als die bayerischen Behörden längst gewarnt waren, noch weit über 100.000 Eier von Bayern-Ei nach Ungarn geliefert werden konnten? Und dies, wohlgemerkt, ohne den ungarischen Händler zu warnen“, wundert sich Pohl.

Im Übrigen sei auch der Informationsfluss zwischen dem Landesamt und dem Umweltministerium höchst erstaunlich. Das LGL hat zwar ab dem 8. August 2014 im wöchentlichen Turnus mit Dokumentationen informiert, bis auf einen belanglosen Anruf gab es aber keinerlei Feedback vom Ministerium an die Spezialbehörde. „Ich frage mich schon, warum wir eine Fachbehörde mit besonderer Sachkunde installieren, wenn deren Erkenntnisse offenbar für die Arbeit des Ministeriums keinerlei Bedeutung zu haben scheint“, sagt Pohl.