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Liebe Freie Wählerinnen und Wähler!

seit 2008 bringe ich meinen kommunalen und beruflichen Sachverstand als Abgeordneter im bayerischen Landtag ein. Mein besonderes Engagement und Herzblut gilt dabei immer dem Wohl unserer oberfränkischen Heimat. Mein spezieller Antrieb sind die vielen Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, den Bürgern. Sie sind es, die mich anspornen, unsere Interessen in München zu vertreten!

Ihr Thorsten Glauber

MdL Thorsten Glauber

Klosterstr. 10
91301 Forchheim
Tel. 09191/621 97 35
www.thorsten-glauber.de

Thorsten Glauber gehört seit dem 28.09.2008 dem Bayerischen Landtag an. In der Landtagswahl am 15.09.2013 wurde er in seinem Amt bestätigt. Glauber ist Mitglied des Kreistages und Gemeinderat der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg. Er ist zudem 3. Bürgermeister der Gemeinde Pinzberg.

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Wasserkraft wichtige Säule der Energiewende

15.09.2016

Herbstklausurtagung in Kempten

Für ein gutes Gelingen der Energiewende sind die kommunalen Stadtwerke die wichtigsten Partner. Insbesondere die Allgäuer Überlandwerke AÜW sind ein Vorzeigestadtwerk mit innovativen Ideen. Da war es nur naheliegend, dass sich die Abgeordneten der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion im Rahmen ihrer Klausurtagung in Kempten dort über unterschiedliche Möglichkeiten der Wasserkraftgewinnung informierten.

In Sulzberg/Au besuchten sie das sogenannte Very Low Head (VLH)-Wasserkraftwerk. Der dort verwendete Turbinentyp wurde speziell für Standorte mit geringer Fallhöhe entwickelt. Diese Anlage am voralpinen Fluss Iller ist deutschlandweit einzigartig und absolut vorbildlich! Ihre langsame Rotation, die geringe Änderung des Wasserdrucks und der geringe Spalt zwischen Turbinenrädern und Gehäuse machen diese Turbine sehr viel fischfreundlicher als herkömmliche Anlagen. Die Fischverträglichkeit wird sogar von der TU München wissenschaftlich begleitet.

Innovativ ist auch das Wasserkraftwerk an der Keselstraße in Kempten, das die Abgeordneten im Anschluss besichtigten. Besonderer Wert wurde beim Neubau der Anlage darauf gelegt, dass sich das Bauwerk organisch ins benachbarte, denkmalgeschützte Ensemble der ehemaligen Spinnerei und Weberei sowie in den Naturraum der Iller einfügt. Die 15 Millionen Euro teure Anlage kann etwa 3.000 Haushalte mit Strom versorgen und wurde sogar mit dem deutschen Architekturpreis ausgezeichnet – mehr kann man sich von einem regionalen Energieunternehmen nicht wünschen.

Beide Kraftwerke zeigen, dass ein Zusammenspiel von Ökologie und Ökonomie möglich ist. Sie sind ein Beleg dafür, dass die Wasserkraft in Bayern noch weiter ausgebaut werden muss. Damit dies möglich wird, muss die Staatsregierung endlich den überfälligen Wasserkrafterlass verabschieden. Nur durch eine deutliche Verfahrensvereinfachung wird es möglich sein, die noch vorhandenen Wasserkraftpotenziale zu heben.

Fazit: Vor allem für größere Stromverbraucher schlummert hier noch viel Potenzial für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende.