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Liebe Freie Wählerinnen und Wähler!

seit 2008 bringe ich meinen kommunalen und beruflichen Sachverstand als Abgeordneter im bayerischen Landtag ein. Mein besonderes Engagement und Herzblut gilt dabei immer dem Wohl unserer oberfränkischen Heimat. Mein spezieller Antrieb sind die vielen Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, den Bürgern. Sie sind es, die mich anspornen, unsere Interessen in München zu vertreten!

Ihr Thorsten Glauber

MdL Thorsten Glauber

Klosterstr. 10
91301 Forchheim
Tel. 09191/621 97 35
www.thorsten-glauber.de

Thorsten Glauber gehört seit dem 28.09.2008 dem Bayerischen Landtag an. In der Landtagswahl am 15.09.2013 wurde er in seinem Amt bestätigt. Glauber ist Mitglied des Kreistages und Gemeinderat der Verwaltungsgemeinschaft Gosberg. Er ist zudem 3. Bürgermeister der Gemeinde Pinzberg.

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Wettbewerb „100 beste Heimatwirtschaften“ wird Problemen der Gastronomie nicht gerecht

29.11.2017
FREIE WÄHLER: Wettbewerb „100 beste Heimatwirtschaften“ wird Problemen der Gastronomie nicht gerecht

Glauber: Das Wirtshaussterben in Bayern muss gestoppt werden

 

München. Jede dritte Gemeinde in Bayern hat keine Schankwirtschaft mehr. Diese Zahlen alarmieren die FREIEN WÄHLER: „Gerade in ländlichen Gebieten ist das Wirtshaus mehr als nur ein Ort, an dem gegessen und getrunken wird. Wirtshäuser sind Orte des Zusammentreffens, des Vereinslebens, der Kommunikation. Hier werden Brauchtum, Tradition und Dorfgemeinschaft gelebt und gepflegt. Sie sind Teil der bayerischen Kultur“, erklärt Thorsten Glauber, stellvertretender Vorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion.

Die Gastronomieexpertin Jutta Widmann hatte bereits in einem Antrag im Jahr 2014 auf das Wirtshaussterben hingewiesen – und ein Konzept von der Staatsregierung gefordert. „Nötig wäre ein neues Förderprogramm mit Zuschüssen für Wirtshäuser. Ständig steigende Bürokratie ist vor allem für kleinere Gastronomiebetriebe eine enorme Belastung. Zudem sind – gerade auch seit der Einführung des Rauchverbots in Gaststätten – in vielen Gemeinden Vereinsheime und andere kommunale Versammlungsräume eine echte Konkurrenz zum örtlichen Wirtshaus geworden“, erläutert Widmann.

 

„Wirte wollen nichts geschenkt, sondern gesetzliche Rahmenbedingungen, die es ihnen ermöglichen, die Betriebe vernünftig führen zu können“, fordert Widmann. Dazu gehöre ein Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent für die gesamte Gastronomie, die Abschaffung von überbordenden Dokumentationspflichten der Arbeitszeiten sowie mehr Flexibilität bei eben diesen Arbeitszeiten. „Das sind die wirklichen Weihnachtswünsche der Gastronomie. Ihre Erfüllung wäre ein nachhaltiger Beitrag zur Stärkung der Wirtshauslandschaft“, erklärt Widmann. Der Wettbewerb „100 beste Heimatwirtschaften“ mit einem Preisgeld von je 1.000 Euro sei für die Wirte allenfalls eine Beruhigungspille.