Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

neue Rufnummern in der Bezirksgeschäftsstelle

Die Geschäftstelle der Freien Wähler Oberfranken in Oberlangenstadt hat neue Rufnummern:

Telefon: (0 92 64) 80 14 795

Fax: (0 92 64) 80 14 797



Bildungswerk

Zu den Seiten des Bildungswerks der Freien Wähler kommen Sie durch Klick auf den folgenden Link.

BKB Bayern

Seiteninhalt

Die Freien Wähler Oberfranken informieren

„Regiert Frau Merkel überhaupt noch?“

München - Völlige Verwirrung nach dem Berliner Spitzengespräch zu Asyl: Bundesinnenminister de Maizière verkündet, künftig für Syrer nur noch „subsidiären Schutz“ gelten zu lassen, also eine Aufenthaltserlaubnis zunächst befristet für ein Jahr ohne Familiennachzug. Kanzleramtsminister Altmaier weiß davon angeblich nichts, obwohl er für Flüchtlingsfragen federführend zuständig ist. Und die Kanzlerin? Sie schweigt. Niemand weiß, wofür oder wogegen sie eigentlich ist. Aufgrund des öffentlichen Drucks und der mangelnden Rückendeckung der eigenen Regierung nimmt de Maizière seine Anweisung wieder zurück, die zunächst auch vom Deutschen Städte- und Gemeindetag begrüßt worden war.

Der Vorsitzende der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion Hubert Aiwanger sieht in diesem politischen Verwirrspiel einen unhaltbaren Zustand: „Regiert Frau Merkel überhaupt noch? Die Menschen sehen mit Sorge eine handlungsunfähige Regierung, der die Probleme über den Kopf gewachsen sind. Wenn Frau Merkel in solch zentralen Fragen keine Richtlinienkompetenz ausübt – ja nicht einmal eine eigene Meinung erkennen lässt – dann ist sie offensichtlich auch unfähig, international dafür zu sorgen, dass gar nicht erst so viele Menschen nach Deutschland aufbrechen. Niemand weiß, ob Frau Merkel diese unkoordiniert hohen Zuwandererzahlen überhaupt als Problem erkennt und die Hilferufe der Kommunen ernst nimmt – oder ob sie längst abgehoben ist. Deutschland als das wirtschaftlich noch stärkste Land Europas kann sich eine solche Regierung nicht mehr lange leisten.“

 


Landesdelegiertentagung in Neustadt/Oberpfalz

Aiwanger: Sorgen der Menschen ernst nehmen - Probleme gezielt lösen

Die beherrschenden Themen der Landesdelegiertentagung der FREIEN WÄHLER Bayern im oberpfälzischen Neustadt an der Waldnaab waren die Flüchtlingspolitik und die Zukunft des Mittelstandes in Bayern. Landesvorsitzender Hubert Aiwanger machte klar, wo die FREIEN WÄHLER stehen: "Wir FREIEN WÄHLER nehmen die Menschen ernst. Und wir teilen mit der Mehrheit der Bevölkerung die Einschätzung, dass Landes- und Bundesregierung das Flüchtlingsthema nicht mehr im Griff haben, die hohen Zuzugszahlen wachsen uns über den Kopf. Wir sehen die zunehmende Überforderung von Kommunen, Ehrenamtlichen und der Polizei und benennen diese Probleme auch ganz offen. Wohlfeile Worte und Schönreden helfen nicht mehr weiter, wir müssen die Probleme gezielt lösen: Fluchtursachen in den Herkunftsregionen bekämpfen, Einrichtung einer UNO-Schutzzone in Syrien, mehr Unterstützung für Flüchtlingseinrichtungen in Jordanien, Libanon und der Türkei, besserer Schutz der europäischen Grenzen, konsequentere Anwendung bestehender Aufenthaltsgesetze auch in Deutschland, endlich ausreichend Personal bei Polizei und Justiz, v.a. auch genügend Verwaltungsrichter um Klagen von nicht Asylberechtigten gegen ihre Rückführung schneller bearbeiten zu können, mehr Unterstützung für Kommunen, Ehrenamtliche und Schulen und schnellere Integration in den Arbeitsprozess von Menschen mit Bleibeperspektive."

Die FREIEN WÄHLER verabschiedeten auch eine Resolution zur Stärkung des Mittelstandes in Bayern. Unter dem Eindruck der "großen Themen" wie Griechenlandrettung und Flüchtlingsthematik dürfe nicht vergessen werden, wer den Wohlstand erarbeite, von dem wir noch zehren könnten. Dies sei zu einem großen Teil auch der bayerische Mittelstand, so Aiwanger. Mittelstand, Handwerk, Landwirtschaft und Freie Berufe müssten von der Politik gezielter unterstützt werden. Fehlentscheidungen wie die schwarz-rote Mindestlohnbürokratie wären verheerend und müssten dringend korrigiert werden. Infrastruktur müsste gezielt und mit Verstand ausgebaut werden. So sprechen sich die FREIEN WÄHLER erneut gegen den Bau einer nicht bedarfsnotwendigen dritten Startbahn in München und dafür eine Stärkung der Flughäfen in Nürnberg und Memmingen aus. Schnelles Internet müsse endlich auch am flachen Land Standard werden. Straße und Schiene müssten in einen besseren Zustand versetzt werden. Die FREIEN WÄHLER treten ein für eine Stärkung der Berufsschulen, den Erhalt des Meistertitels (Gefahr durch TTIP!), die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9, mehr Praxisbezug auch an weiterführenden Schulen und die Wiederbelebung der bewährten Diplomstudiengänge neben Bachelor und Master ein.



25 Jahre Freie Wähler Presseck

Der Freie Wähler Ortsverband Presseck, beheimatet im schönen Kulmbacher Oberland, feierte sein 25-jähriges Bestehen im Schützenheim Presseck. Ortsvorsitzender Dieter Walther begrüßte zahlreiche Mitglieder und prominente Gäste wie Landrat Klaus-Peter Söllner, Landtags – Vizepräsident Peter Meyer, FW – Bezirksvorsitzenden Manfred Hümmer und den Fraktionsführer im Kulmbacher Kreistag sowie Ehrenvorsitzenden der FW Oberfranken, Klaus Förster.

Mit einem historischen Rückblick auf das Vereinsgeschehen eröffnete Dieter Walther, der vor drei Jahren den Vorsitz übernahm, die Jubiläumsfeier. So hätten sich am 3. Oktober 1990 zehn Personen zu einer Plattform für Parteilose zusammengefunden. Aus diesem Kreis rekrutierten sich dann die Freien Wähler, die heute mit 4 Gemeinderäten die zweitstärkste Fraktion im Rathaus stellen. Die Festrede hielt Landtags-Vizepräsident Peter Meyer. Er betonte die zahlreichen Initiativen und Erfolge der FW im Landtag, die sich auch dadurch zeigten, dass die Regierungspartei sukzessive Vorschläge der Freien Wähler aufgreife und umsetze. So sei das auch im Falle der auf starke Zustimmung stoßenden Wahlmöglichkeit G 8/9 an bayerischen Gymnasien gewesen. „Wir müssen die CSU zu ihrem Glück zwingen“, brachte es der Abgeordnete auf den Punkt. Das politische Engagement vieler namentlich erwähnter Mitglieder aber auch die Nachwuchs .- Schwierigkeiten gerade in kleineren Ortsverbänden sprach Landrat und FW-Kreisvorsitzender Klaus-Peter Söllner an. Klaus Förster beschwor die Bedeutung des Ehrenamtes und verwies darauf, dass es den Freien Wählern stets um konkrete Lösungsansätze gehe. „Akzentuierte Pluralität“ nennt er es, wenn man politisch kontrovers argumentiert, ohne dabei parteiideologisches Festungsdenken in den Vordergrund zu rücken. FW – Bezirksvorsitzender Manfred Hümmer stellte seine künftigen Vorhaben in den Mittelpunkt seines Grußwortes. Ihm wichtig sind insbesondere die permanente Einbindung und Information der Basis, ein einheitliches Erscheinungsbild und eine Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit gemäß dem Motto „tue Gutes und rede darüber“.

Der eigentliche Höhepunkt waren jedoch die zahlreichen Ehrungen für verdiente Mitglieder des Freie Wähler – Ortsverbandes. Mit von Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger unterzeichneten Urkunden und Ehrennadeln des Freie Wähler Landesverbandes Bayern ausgezeichnet wurden Anton Beck, Marco Baumgärtner, Iris Gareiß, Dr. Reinhard Baar, Helmut Leipold, Karl-Heinz Flügel, Willibald Gareiß sowie Stefan Sigmund.

Nach dem offiziellen Part stand die zwanglose Geselligkeit im Vordergrund. Ein landesweit bekannter Freie Wähler sorgte dabei für die musikalische Begleitung. Philipp Simon Goletz, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Franken – Sima“, sorgte virtuos für Lachsalven und die Gäste dankten es ihm mit großem Applaus. Es wurde noch ein langer Abend in Presseck …

 


Bezirksvorsitzender Manfred Hümmer zur organisatorischen Bewältigung des Flüchtlingsandrangs durch Bayerns Polizei und die öffentliche Verwaltung

Für Manfred Hümmer, Vorsitzender der Freien Wähler Oberfranken, zeichnet es sich ab, dass die Initiative des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, für die Bewältigung des Flüchtlingsandrangs auch Ruhestandsbeamte zur Datenerfassung und Erstregistrierung zu akquirieren,   keine spürbare Entlastung bringen wird. Rund 2600 Ruhestandsbeamte wurden angeschrieben, etwa 400 hatten grundsätzliches Interesse bekundet.

Nach den Freien Wählern vorliegenden Erkenntnissen sprangen jedoch viele bereits wieder ab.

Anstatt als Daten-Erfassungskräfte am Sitz der Bezirksregierungen zu fungieren, hätten viele Pensionäre nämlich auf eine wohnortnahe Verwendung mit Bezug zur früheren Tätigkeit gehofft.  Eine Fehleinschätzung, weil von der Staatsregierung gar nicht so gewollt. „Dieses Modell wird nicht dazu beitragen, für die Polizisten und anderen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes die hohe Belastung, die sich mittlerweile bis in grenzferne Regionen fortsetzt, zu mindern“, so Hümmer.

Angesichts des vorhandenen Personalfehls in der Bayerischen Polizei und in Teilbereichen der öffentlichen Verwaltung wird es nach Ansicht der Freien Wähler zunehmend schwerer, alleine schon die alltäglichen Aufgaben zu erfüllen. Zur Bewältigung der nun mit aller Wucht aufschlagenden Herausforderungen rund um die Flüchtlingsthematik fordern sie deshalb, sowohl die Polizei, die Verwaltungsrichte und die damit befassten Bereiche der mittleren bis unteren staatlichen Verwaltungsbehörden personell aufstocken. Auch den Kommunen sollte mehr als bisher geschehen finanziell und organisatorisch zur Hand gegangen werden. Letzteres gelte insbesondere beim Generieren geeigneten und bezahlbaren Wohnraums für Flüchtlinge, Asylbewerber als auch Wohnungssuchende generell.

Mit Sorge weist Hümmer auf folgende Umstände hin: Bedingt durch die vor Ort nicht mehr zu stemmende Registrierung und erstmedizinische Untersuchung aller am Münchener Hauptbahnhof aufschlagenden Flüchtlinge erfolgt eine ungefilterte Umverteilung auf Aufnahmeeinrichtungen in ganz Bayern. Mittlerweile werde es auch den privaten und oft ungeschulten Betreibern solcher Einrichtungen überlassen, die Registrierung der zugewiesenen Menschen zu übernehmen. Ihnen fehle häufig auch der Blick für ernstzunehmende Erkrankungen wie etwa Tuberkulose oder Ruhr. Medizinische Untersuchungen gerade im Hinblick auf infektiöse, sprich übertragbare Krankheiten sollten nach Ansicht Hümmers zeitnah innerhalb der ersten Tage durchgeführt werden, was aber die Ausnahme sei. Das Chaos sei vorprogrammiert, etwa, wenn in einer überfüllten Massenunterkunft eine Grippeepidemie unter den Bewohnern ausbreche. Wer pflegt dann die vielen bettlägerigen Kranken und wer erkennt, wann eine Krankenhauseinweisung angezeigt ist, fragt Hümmer und fordert, vorhandene Notfallkonzepte auf ihre Stimmigkeit zu überprüfen und die medizinische Erstdiagnostik zu gewährleisten.

V.i.S.d.P.:

Manfred Hümmer
Irrlrinnig 3
91301 Forchheim


Ein Vorzeige-Ehrenamtler feierte sein 70.

In Oberlangenstadt konnte vor einigen Tagen Karlheinz Hühnlein seinen 70. Geburtstag feiern. Der aus Schlesien stammende Jubilar kam 1967 durch seine Heirat nach Wallenfels. Bereits dort engagierte er sich, saß im Stadtrat und führte viele Jahre den Musikverein als Vorsitzender. Nach dem frühen Tod seiner Frau und seiner erneuten Heirat verschlug es ihn in die Kreisstadt, wo er unter anderem das Amt des Viertelmeisters ausübte und mehrere Jahre das „Kroniche Housnkuhfest“ organisierte. In der Oberen Stadt restaurierte er in dieser Zeit ein denkmalgeschütztes Gebäude und bewahrte es vor dem Verfall. Beruflich verschlug es den gelernten Metzgermeister Karlheinz Hühnlein ins Landratsamt, wo er von 1976 bis zu seiner Pensionierung in der Lebensmittelkontrolle arbeitete. In dieser Zeit setzte sich der Jubilar auch als Personalrat für seine Kolleginnen und Kollegen ein und brachte es bis zum Hauptpersonalrat in München. Weiterhin gründete er den Landesverband der Lebensmittelkontrolleure, deren Ehrenvorsitzender er heute ist. Nach seinem Umzug nach Kronach engagierte sich Karlheinz Hühnlein erneut politisch und war 1995 Gründungsmitglied bei der Reaktivierung der Freien Wähler in Kronach. Für diese stellte er sich als Kandidat für die verschiedenen politischen Ebenen zur Verfügung und übernahm immer wieder Führungsverantwortung. Noch heute ist er Bezirksgeschäftsführer der Freien Wähler für Oberfranken und betreut die Bezirksgeschäftsstelle in seinem heutigen Wohnort Oberlangenstadt. Aufgrund dieses umfangreichen Engagements in allen Bereichen war auch die Schar an Gratulanten groß, die Karlheinz Hühnlein zu seinem Jubelfest beglückwünschten. Neben seiner Familie kamen seine Weggefährten in Beruf, Ehrenamt und Politik, um zu gratulieren und für sein Engagement zu danken.

 

Unser Bild zeigt den Jubilar (vorne Mitte) im Kreise zahlreicher Gratulanten und Weggefährten, darunter Freie Wähler Bezirksvorsitzender Manfred Hümmer (vorne links), Kronachs Erstem Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein, stv. Landrat Bernd Steger, Bürgermeister Rainer Detsch, Freie Wähler Kreisvorsitzender Tino Vetter und Fraktionsvorsitzender Peter Hänel.

 

Stefan Wicklein


Manfred Hümmer führt die FREIEN WÄHLER Oberfrankens

Mit 100 % der abgegebenen Stimmen wurde Manfred Hümmer, Forchheim, von den Delegierten der FW-Bezirksvereinigung am Wochenende in Würgau zum neuen Bezirksvorsitzenden gewählt. Er folgt Klaus Förster, der seit Gründung der FW-Bezirksvereinigung/Wählergruppe im Jahre 1996 den Vorsitz führte. Die Bezirksvereinigung ist die parteiliche Schiene, die für Kandidaturen zu den Wahlen auf Landes-, Bundes- und europäischer Linie erforderlich ist. Zu seinen Stellvertretern wurden der Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Peter Meyer, Hummeltal, der stellvertretende Vorsitzende der FW-Landtagsfraktion, Thorsten Glauber, Forchheim, der Kronacher FW-Kreisvorsitzende Tino Vetter und Rainer Ludwig aus Kulmbach gewählt. Den Vorstand ergänzen Schriftführer Karlheinz Hühnlein, Küps und Schatzmeister Heinrich Kunzelmann aus Ebensfeld.

Klaus Förster, der die Leitung der Bezirksvereinigung in jüngere Hände legen wollte und nicht mehr kandidierte, wies in seinem Bericht auch auf die Geschichte der Vereinigung, auf den schwierigen Start hin. Viel Kraft, Geduld und Arbeit war nötig, bis im Jahre 2008 mit 10,2 % der Einzug in den Bayerischen Landtag geschafft wurde und dort auf Anhieb drittstärkste Kraft wurden. Dieser Platz konnte trotz leichter Einbußen bei den Wahlen 2013 gehalten werden. Sein Dank galt allen, die mitgeholfen haben, dieses Ziel zu erreichen, insbesondere seinen Vorstandsmitgliedern und den beiden Abgeordneten Peter Meyer und Thorsten Glauber. Sein Appell an alle, nicht nachzulassen und das Erreichte wenn möglich noch zu verbessern.

Der neugewählte Bezirksvorsitzende Manfred Hümmer versprach, das gut gebaute Haus weiter auszubauen und dankte vor allem Klaus Förster für seinen unermüdlichen Einsatz über ein viertel Jahrhundert für die Freien Wähler nicht nur in Oberfranken, sondern in ganz Bayern und auch in den neuen Bundesländern.
Ein Schwerpunkt seiner künftigen Arbeit wird die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit sein. Aber auch die Information, sowie die Einbindung der Mitglieder in die Willensbildung, sollen ausgebaut werden.

Das Foto zeigt den neu gewählten Bezirksvorstand bei der Schlüsselübergabe für die Geschäftsstelle von links: Die stellvertretenden Vorsitzenden Tino Vetter und Peter Meyer, den scheidenden und den neuen Vorsitzenden Klaus Förster und Manfred Hümmer, Schriftführer Karlheinz Hühnlein, die stellvertretenden Vorsitzenden Rainer Ludwig und Thorsten Glauber sowie Schatzmeister Heinrich Kunzelmann.


Wechsel bei den Freien Wählern Oberfranken

Würgau - Bei der jüngsten Bezirksdelegiertenversammlung der Freien Wähler stand u.a. die Neuwahl des Bezirksvorstandes auf der Tagesordnung. Mit einem überwältigenden Ergebnis wurde der 54jährige Forchheimer Stadt- und Kreisvorsitzende, Manfred Hümmer zum Nachfolger des Thurnauers, Klaus Förster, gewählt.  In einem kurzen Statement nannte er verschiedene Punkte, die er zeitnah angehen möchte, um die Freien Wähler in Oberfranken weiter zu stärken, die bisherige Position zu festigen und auszubauen. Besondere Grußworte fand Förster für Bezirksrat Reinhardt Glauber, Forchheim, Landrat Klaus Peter Söllner, Kulmbach sowie seinen Länderratskollegen Peter Dorscht.

Förster, der dem Bezirksvorstand nun über 25 Jahre angehörte, davon elf Jahre als Vorsitzender, hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass er für eine Verjüngung stehe, und deshalb nicht noch einmal kandidieren würde. „Wir haben junge und fähige Köpfe, die verfügbar sind und das genauso gut können wie wir - sie sind aber unverbraucht und haben sicher auch gute Ideen. Denen sollten wir unser Vertrauen schenken“, so der scheidende Vorsitzende. In seinem Rechenschaftsbericht ging er auf die arbeitsreiche Aufbauarbeit des Verbandes und die markantesten Ereignisse der letzten 25 Jahre ein. Dabei beleuchtete er detailliert die jüngsten drei Jahre der Vereinsarbeit mit den beiden Volksbegehren und den Wahlergebnissen Europa, Bund, Land und Bezirk auf allen Ebenen. Mit aktuellen Zahlen verdeutlichte er den derzeitigen Stand der Freien Wähler in Oberfranken von der Mitgliederzahl und den Mandaten her. Durch die Schaffung einer festen Geschäftsstelle in Küps sei  nun eine wichtige Anlaufstelle für die notwendige Logistik im gesamten Bezirk gegeben.  Bei den nicht mehr kandidierenden Vorstandskollegen, Bernhard Kasper, Ebensfeld, Dr. Klaus von Stetten, Selb, und Justiziar Michael Linke aus Marktrodach bedankte sich Förster ebenso wie bei den weiteren Mitgliedern, die sich erneut der Wahl stellten. Er bat die Versammlung, dass Erfolgsmodell, dass möglichst alle Landkreise durch einen Vertreter im Vorstand vertreten sind, beizubehalten.

In ihren Berichten aus dem Bayerischen Landtag gingen die beiden Abgeordneten  Thorsten Glauber, Forchheim und Peter Meyer, Hummeltal, auf die Probleme bei der Energiewende, der Asylpolitik und dem Mindestlohn ein, und beleuchteten die Situation kritisch. Besonderer Knackpunkt war, dass bayerische Abgeordnete in Bayern anders reden, als sie letztendlich Berlin entscheiden und umgekehrt.  Der öffentliche Dienst, die Problematik und Finanzsituation der oberfränkischen Gemeinden, besonders beim Erlass der Straßenausbaubeitragssatzungen in Abhängigkeit von der Stabilisierungshilfe sowie der Bevölkerungsrückgang waren aktuelle Themen, die zu angeregten Diskussionen mit den Sitzungsteilnehmern führten. Hier standen die beiden MdL´s umfassend Rede und Antwort.

Die Neuwahlen, die stv. Vorsitzender Bernhard Kasper leitete, ergaben nachstehendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Manfred Hümmer, ForchheimStellvertreter: Landtagsvizepräsident MdL Peter Meyer, HummeltalStellvertreter: MdL Thorsten Glauber, PinzbergStellvertreter: Christian Gunsenheimer, WeitramsdorfSchatzmeister: Heinrich Kunzelmann, KleukheimSchriftführer: Rainer Ott, MünchbergJugendbeauftragter: Martin Kaiser, NeuenmarktBeisitzer: Tino Vetter, Kronach, Martin Baumgärtner, Stadtsteinach und Katja Pfauntsch, Wunsiedel

Unter großem Beifall der Versammlung wurden auf Beschluss der neuen Vorstandsmitglieder die beiden dienstältesten, scheidenden Vorstandsmitglieder Klaus Förster und Bernhard Kasper zu Ehrenvorsitzenden des Verbandes erklärt.



FW-Bezirksgeschäftsstelle Oberfranken

In der Geschäftsstelle steht ihnen unser Kollege Karlheinz Hühnlein als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Alte Poststraße 4
96328 Küps (Oberlangenstadt)

Telefon: (0 92 64) 80 14 795

Fax: (0 92 64) 80 14 797

E-Mail: gs@fw-oberfranken.de

    

Link zur Homepage des Kreisverbandes Kulmbach Link zur Homepage des Kreisverbandes Forchheim Link zur Homepage des Kreisverbandes Wunsiedel Link zur Homepage des Kreisverbandes Hof Link zur Homepage des Kreisverbandes Bayreuth Link zur Homepage des Kreisverbandes Kronach Link zur Homepage des Kreisverbandes Lichtenfels Link zur Homepage des Kreisverbandes Coburg Bamberg: noch keine eigene Homepage vorhanden

Der Bezirk Oberfranken ist eine Gebietskörperschaft des öffentlichen Rechts. Überörtliche Angelegenheiten, die über die Zuständigkeit oder das Leistungsvermögen der Landkreise und kreisfreien Städte hinausgehen und deren Bedeutung über das Gebiet des Bezirks nicht hinausreicht, werden vom Bezirk Oberfranken im Rahmen der Gesetze selbst geordnet und verwaltet. Zum Bezirk Oberfranken gehören die kreisfreien Städte Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof sowie die neun Landkreise Bamberg, Bayreuth, Coburg, Forchheim, Hof, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Wunsiedel mit insgesamt 210 Gemeinden. Sie umfassen zusammen eine Fläche von 7.200 qkm. Die Einwohnerzahl beträgt 1,1 Mio (2002).


Allgemeine Informationen zu den Regierungsbezirken

Eine Übersicht der bayerischen Regierungsbezirke und weiterführende Informationen über die Landkreise sind über folgenden Link zu bekommen:

Die bayerischen Regierungsbezirke

 


Sie finden uns natürlich auch bei Facebook: