21.12.2019
Weihnachtsgruß des Bezirksvorsitzenden

Liebe Freie Wählerinnen und –Wähler,

ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns allen und ich hoffe sehr, dass rückblickend Ihr persönliches Fazit überwiegend positiv ausfällt. Aus politischer Betrachtung heraus stimmen Sie mir sicherlich zu, wenn ich sage, dass wir Freie Wähler in den vergangenen Wahlen ein durchweg gutes bis sehr gutes Ergebnis erzielt haben. Insbesondere in Oberfranken dürfen wir stolz auf das Erreichte sein, haben wir doch trotz der gewachsenen Anzahl und Stärke politischer Mitbewerber bei der letzten Landtags-, Bezirkstags- und Europawahl unsere bislang besten Ergebnisse erzielt. Dass dieser Erfolg zustande kam, ist sowohl ein Verdienst unserer kompetenten und engagierten Kandidatinnen und Kandidaten als auch denen zu verdanken, die im Hintergrund organisiert und zugearbeitet haben. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass unsere Geschlossenheit nach außen und unser beinahe familiärer Umgang untereinander Garanten für das Erreichen unserer politischen und gesellschaftlichen Ziele waren. Auf Basis eines gemeinsamen Wertekodex, im Bewusstsein unserer Verantwortung für jetzige und künftige Generationen und aus Liebe zu unserer Heimat betreiben wir Politik frei von jeglichen ideologischen Vorgaben und das ist es, was der Wähler honoriert.

Nehmen wir ein wenig von diesem Schwung mit ins neue Jahr, das ist mein Wunsch. Denn die Kommunalwahlen am 15. März stehen unmittelbar bevor und wir alle wollen gerade am Ausgangsort unseres jahrzehntelangen politischen Wirkens die herausragenden Erfolge fortsetzen. Wieder einmal sind Teamgeist, Herzblut und Engagement vor und hinter den Kulissen gefragt. Lassen Sie uns miteinander anpacken und gemeinsam kämpfen, dann werden wir auch unsere politischen Ziele erreichen.

Vergessen wir dabei aber niemals, dass die Politik per se nur eine von vielen anderen Facetten unseres menschlichen Daseins ist. Hinter jedem Politiker steckt immer auch ein Mensch. Politikern ist gemein, nach außen hin stets ein selbstbewusstes, starkes und omnipräsentes Bild abgeben zu wollen. Oftmals bleibt dabei das Private außen vor, der homo politicus als transparente Person des öffentlichen Lebens versucht, dieses in aller Regel zu schützen und wird deshalb aufgrund einseitiger Wahrnehmung überwiegend nur über sein Mandat definiert. Manchmal ergibt sich dadurch ein schiefes und unzutreffendes Bild. Versuchten wir alle, hinter dem Politiker auch den Mitmenschen in seiner Verletzbarkeit und mit all seinen Stärken und Schwächen zu sehen, wäre vermutlich der Umgangston weniger rau und die Toleranz anderen Meinungen gegenüber größer. Liegt es nicht an uns selbst, unsere Einstellung hierzu zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern?

Behandeln wir andere einfach so, wie wir selbst behandelt werden möchten, dann erfüllt sich in uns ein Teil der Weihnachtsbotschaft:

„Friede auf Erden, Liebe und Toleranz“

Lassen Sie sich nicht anstecken von den selbsternannten Propheten des Untergangs. Setzen wir Hass, Neid und destruktiven Sichtweisen unseren Mut, gegenseitige Wertschätzung und positives Denken entgegen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Ihren Angehörigen und Freunden ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Tage und für das neue Jahr viel Glück, Gesundheit und Erfolg.

Herzlichst

Ihr

Manfred Hümmer

FW-Bezirksvorsitzender